Hundstorfer bei Wiener SPÖ-Klubtagung: Für sozialen Zusammenhalt

„Als Bundespräsident will ich weiterhin für die Stärkung des sozialen Zusammenhaltes eintreten und Lösungen im Sinne der Menschen finden“, erklärte Hundstorfer bei der Klubtagung der Wiener SPÖ .

Der zweite Tag der Tagung des Wiener SPÖ-Rathausklubs begann mit einer Begrüßungsrede des Bundespräsidentschaftskandidaten. "Es ist angenehm, von Zeit zu Zeit nach Hause zu kommen", freute sich Hundstorfer, der selbst 17 Jahre Mitglied des SPÖ-Klubs war, nach dem jubelnden Empfang der TeilnehmerInnen. Bezüglich der Flüchtlingsthematik stärkte er Bundeskanzler Werner Faymann den Rücken. „Die Bundesregierung musste etwas tun und hat mit dem Richtwert ein Signal nach innen und außen gesetzt und richtig gehandelt“, so Hundstorfer. Es sei klar, dass Österreich diese Herausforderung nicht alleine bewältigen könne. „Es ist eine Frage der Möglichkeiten, der Verantwortung und der Humanität. Sowohl für die Schutzsuchenden als auch für die Gesellschaft im Gesamten“, betonte der Präsidentschaftskandidat .

Populismus bietet keine Antworten

Hundstorfer bekräftigte seine Linie, sich weiterhin aktiv PopulistInnen entgegenzustellen. „Ich will gegen jene auftreten, die NiedrigverdienerInnen gegeneinander ausspielen, die Errungenschaften unseres Sozialstaates angreifen und für die Chancen- bzw. Geschlechtergerechtigkeit nur ein jährliches Bekenntnis darstellt“, erklärte der Präsidentschaftskandidat. Es komme der Punkt, an dem populistische Politik nicht nur den Betroffenen schade, sondern „den Grundpfeilern der Demokratie und unserer Kultur“, so Hundstorfer. „Deswegen ist es wichtig, dieses Land nicht den Populisten zu überlassen“, stellte der Präsidentschaftskandidat klar.

Häupl: Hundstorfer bester Kandidat

In der anschließenden Pressekonferenz bekräftigte auch Bürgermeister Michael Häupl seine vollste Unterstützung:  „Wir brauchen Leute, die die Gesellschaft zusammenhalten. Und das ist das Lebensmotto von Rudi Hundstorfer“. Der Bundespräsidentschaftskandidat unterstrich seine Fähigkeit, das Amt überparteilich führen zu können. „Die Aufgabe des Bundespräsidenten ist es, Staatskrisen zu vermeiden, für stabile Verhältnisse zu sorgen und den Wählerwillen zu respektieren“, so Hundstorfer. Als ÖGB-Präsident habe er bereits Überparteilichkeit unter Beweis gestellt, ohne auf seine persönliche Überzeugung zu verzichten. „Das will ich auch als Bundespräsident tun“, erklärte der Präsidentschaftskandidat.

Nähere Informationen zur Klubtagung der SPÖ-Wien findest du hier