Personenkomitee: Breite Unterstützung für Rudolf Hundstorfer

Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Medien unterstützen BP-Kandidaten Rudolf Hundstorfer. Allen voran die beiden Initiatoren Bundeskanzler a.D. Franz Vranitzky und die ehemalige Vorstandsvorsitzende Brigitte Ederer.

„Ich stehe dafür, dass wir nicht neue Gräben bauen. Ich stehe dafür, dass wir Stabilität in dieses Land hineinbringen“, sagte Rudolf Hundstorfer bei der Präsentation des Personenkomitees, das seinen Wahlkampf unterstützt. Der Präsidentschaftskandidat skizzierte, worum es bei dieser Wahl geht. „Als Bundespräsident ist man der Republik verpflichtet“, betonte Hundstorfer. Ihm gehe es darum, gemeinsame Lösung miteinander zu entwickeln. Das Entlassen einer Regierung oder so lange wählen zu lassen, bis einem das Wahlergebnis zusagt, aber auch die Drohung des Rücktritts sei nicht Stabilität. „Stabilität, das heißt, Probleme erkennen, Probleme ansprechen und abzuarbeiten“, erklärte Hundstorfer. Das Amtsverständnis jener, die meinen, sie seien sowohl Bundespräsident als auch Parlament und Regierung, teile er nicht.

Antithese zu Rechtsaußen-Tedenzen

Franz Vranitzky erklärte, was dieses Land brauche, sei „ein Repräsentant einer politischen Kultur, die für Geschichte, Kultur, und Konsistenz unserer Republik notwendig, wichtig, ja erforderlich ist“. Auch sei es für „die österreichische Bevölkerung notwendig zu wissen und zu erkennen, dass an der Spitze der Republik Österreich jemand steht, der mit diesen Rechtsaußen-Tendenzen nicht nur nichts zu tun hat, sondern eigentlich als Antithese dazu in der Wiener Hofburg amtieren wird.“

Reformbereitschaft und Gestaltungswille

Brigitte Ederer erklärte, dass sie Rudolf Hundstorfers Qualitäten kennengelernt habe, als sie als Finanzstadträtin in Wien die Ausgliederung der Wiener Stadtwerke umgesetzt hatte. „Rudolf Hundstorfer hat auf Seiten der Gewerkschaft eine Reformbereitschaft und einen Gestaltungswillen an den Tag gelegt, die diese Umsetzung erst ermöglicht hat.“ Ederer betonte, es zeuge von einer großen Weitsicht, denn er hätte es sich sehr viel einfacher machen können, was aber nicht zu dem gemeinsamen positiven Ergebnis geführt hätte.

Zahlreiche Prominenz

Unter der zahlreichen Prominenz, die sich in der Urania in Wien einfand, befanden sich neben der ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Brigitte Ederer und Bundeskanzler a.D. Franz Vranitzky, u.a. Nationalratspräsidentin Doris Bures, der Präsident von Turner Broadcasting System International Gerhard Zeiler, der Leiter der Urania-Sternwarte, Physiker und Kabarettist Werner Gruber, der Flughafenvorstand Julian Jäger, Almdudler-Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Klein, Ex-LIF-Wien-Chefin Gabriele Hecht, die Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus Hannah Lessing, der Holocaust-Überlebende und Zeitzeuge Rudolf Gelbard, der Violinist und Bratschist Julian Rachlin, die Schauspielerin Christiane Hörbiger, der Schauspieler Felix Dvorak, der Liedermacher und Musiker Horst Chmela, der Schauspieler, Kabarettist und Intendant Adi Hirschal, der Journalist, Theaterintendant und Medienmanager Rudolf Klausnitzer, die Journalistin Isabella Klausnitzer, der Schauspieler, Sänger, Fernsehmoderator, Kabarettist und Entertainer Alfons Haider und die Sopranistin Birgit Sarata.

Fotos von der Präsentation des Personenkomitees gibt es in der Flickr-Galerie von Rudolf Hundstorfer.