Klug: Heimischer Industrie den Rücken stärken

Das Infrastrukturministerium wird in Zukunft verstärkt Forschung im Hightech-Bereich fördern. „Neue Technologien sind die größte Chance für die heimische Industrie. Damit können österreichische Unternehmen weltweit erfolgreich sein“, sagt Infrastrukturminister Gerald Klug.

Die Industrie spielt in Österreich immer noch eine große Rolle. Sie ist der Motor wirtschaftlicher Entwicklung, qualifizierter Beschäftigung und damit für Wohlstand. „Im niedrigen und mittleren Technologiebereich sind wir hervorragend aufgestellt“, betont Klug. Österreich habe aber das Potential sich auch „im Hightech-Segment erfolgreich zu positionieren“, ist Klug überzeugt. Bestes Beispiel hierfür seien die Erfolge der heimischen Weltraumindustrie, die sich in einem hochtechnologisierten Umfeld behaupten können und, wie die Firma TTTech im Bereich des automatisierten Fahrens, neue Nischen besetzen.

25 Mrd. Euro für Netzausbau

Das Ministerium für Infrastruktur, Verkehr und Technologie will gemeinsam mit der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG und dem AIT (Austrian Institute of Technology) ein spezielles Förderkonzept erarbeiten und zu einer eigenen österreichischen Industriepolitik zurückkehren. Der Erfolg eines Industriestandorts sowie die Lebensqualität hängen in hohem Maße von einer effizienten und leistungsstarken Infrastruktur ab. Eine entscheidende Rolle kommt für Klug – neben konsequenter Forschungsförderung – daher den Infrastrukturinvestitionen in Schiene, Straße und Breitband zu: „Wir müssen unsere Stärken weiter ausbauen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft zu sichern“, sagte Klug bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Hannes Androsch, Vorsitzender des Rates für Forschung und Technologieentwicklung, FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner und Anton Plimon, Managing Director des AIT. „Deshalb investieren wir in den kommenden Jahren 25 Milliarden Euro in den Ausbau strategisch wichtiger Netze, wie flächendeckendem Breitband. Das ist ein Standortfaktor der gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann“, so Klug.