Starkes Finish für Rudolf Hundstorfer

Mehr als 700 Menschen empfingen Präsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer in der Hofburg unter Standing Ovations, um ihn im Endspurt im Rennen um das höchste Amt im Staat zu unterstützen.

Neben Nationalratspräsidentin Doris Bures, dem SPÖ-Rgierungsteam samt Bundeskanzler Werner Faymann kamen auch die Landeshauptleute Michael Häupl, Hans Niessl und Peter Kaiser, BürgermeisterInnen sowie Stadt- und LandesrätInnen aus ganz Österreich, um noch einmal zu appellieren, ihre Stimme dem Richtigen zu geben. Auch prominente Unterstützung aus dem Personenkomitee nahm an der Veranstaltung teil, um Rudolf Hundstorfer kurz vor der Wahl noch einmal Rückenwind für das Ende des ersten Wahlgangs zu geben.

Faymann: Brauchen keinen Kandidaten, der Österreich droht

Rudolf Hundstorfer steht „in einer Welt voller Gegensätzlichkeit“ in der „österreichischen Tradition des Miteinanders“, sagte SPÖ-Parteivorsitzender, Bundeskanzler Werner Faymann beim Wahlabschluss. Österreich hat einen guten Ruf in der Welt „als ein Land, das auf der Seite der Menschlichkeit, der Schwächeren und vor allem des friedlichen Zusammenlebens steht.“ Generationen von PolitikerInnen haben diesen guten Ruf Österreichs aufgebaut, so Faymann. „Und dafür steht auch Rudolf Hundstorfer: Als jemand, der das Gemeinsame sucht. Der nicht den Hass schürt, der nicht für eine billige Pointe etwas opfert, was uns die Generationen vor uns gelehrt haben: Auf die Gemeinsamkeit in unserem Land zu setzen. Österreich sei in der Welt bekannt geworden als ein Land, „in dem sozialer Wohlstand für breite Bevölkerungsschichten erreicht wurde. Wo Menschen angepackt haben nach dem Zweiten Weltkrieg und dieses Land aufgebaut haben durch die Suche nach Gemeinsamkeiten, durch Sozialpartnerschaf und Miteinander“.

Das alles sei österreichische Tradition, betonte Faymann und stellte klar: „Wir brauchen keinen Präsidenten der damit droht, dass sich noch alle wundern werden, wenn er im Amt ist“, so Faymann mit Blick auf den blauen Bundespräsidentschaftskandidaten Hofer. „Wir brauchen einen Präsidenten mit Herz, der für soziale Gerechtigkeit steht, dem Österreich vertrauen kann. Wir brauchen dich, Rudi Hundstorfer.“

Hundstorfer: „Das Gemeinsame vor das Trennende“

„Ich werde ein Bundespräsident mit sozialer Kompetenz, Integrationsfähigkeit und Brückenbauerfunktion sein“, betonte Präsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer und verwies darauf, dass die Stärke eines Bundespräsidenten die Fähigkeit sein muss, das Gemeinsame hervorzuheben. Das höchste Amt im Staat Personen zu überlassen, die versuchen, unsere Gesellschaft absichtlich zu spalten oder keinerlei Erfahrung im politischen Gestalten haben, ist für Hundstorfer keine Option. Er stellte klar, dass ein Bundespräsident die Integrationskraft des Landes sein muss. „Das Gemeinsame vor das Trennende stellen, wird mein Credo als Bundespräsident sein“, sagte Hundstorfer.

Landeshauptleute: Volle Unterstützung für Rudolf Hundstorfer

Starken Rückenwind und volle Unterstützung aus den Bundesländern hat es für Präsidentschaftskandidaten Rudolf Hundstorfer beim Wahlabschluss des ersten Wahlgangs für die Bundespräsidentenwahl gegeben. Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl, sein Kärntner Amtskollege Peter Kaiser und der Wiener Landeshauptmann Michael Häupl betonten, dass Rudolf Hundstorfer die einzig richtige Wahl für das Amt des Bundespräsidenten ist. Niessl unterstrich: „Ich bin überzeugt davon, dass du, lieber Rudi, der ideale Bundespräsident nach Heinz Fischer wärst.“ Kaiser machte deutlich, dass Hundstorfer für Zusammenarbeit und Erfahrung stehe: „Ich wünsche mir, dass du die Chance bekommst, dich mit deiner Erfahrung für Österreich einzusetzen.“ Häupl betonte, dass Österreich keinen „deutschtümelnden Rambo“ brauche, sondern jemanden wie Rudolf Hundstorfer, der zusammenführt. „Lieber Rudi, wir wollen, dass du Bundespräsident wirst und wir arbeiten mit ganzer Kraft dafür“, sagte Häupl unter großem Applaus.

BürgermeisterInnen sichern Hundstorfer volle Unterstützung zu

Bei der Abschlussveranstaltung zum ersten Wahlgang der Bundespräsidentschaftswahl kamen auch BürgermeisterInnen verschiedener Gemeinden zu Wort und sicherten Rudolf Hundstorfer ihre volle Unterstützung zu. Elisabeth Feichtinger aus Altmünster in Oberösterreich, Adelheid Ebner aus Gutenbrunn in Niederösterreich, Hans-Peter Bock aus Fließ in Tirol und Manfred Seebacher aus Mariazell in der Steiermark waren sich einig: „Rudi macht das Rennen!“ Für Feichtinger – jüngste Bürgermeisterin Österreichs – ist klar, um Hundstorfer zu unterstützen „müssen wir alle miteinander zusammenhalten“.
Seebacher stellte fest: „Keine Frage – es gibt nur einen, der aus dieser Wahl als Sieger hervorgehen muss, das ist unser Rudi Hundstorfer.“ Und: „Wir werden alles in Bewegung setzen, dass du für uns als einer von uns das Rennen machst!“
Adelheid Ebner, die einer der beiden SPÖ-geführten Gemeinden im Bezirk Zwettl, nämlich der Marktgemeinde Gutenbrunn, vorsteht, betonte, dass „wir unseren Rudi am Sonntag zum zweiten Wahlgang bringen werden“. Hans-Peter Bock aus Fließ in Tirol verwies auf die Verbindungen zwischen BürgermeisterInnen- und Bundespräsidentenamt: die Direktwahl durch die Bevölkerung, die dazu führe, dass „man noch stärker allen Wählerinnen und Wählern im Wort ist“.

Gäste aus Politik, Kunst, Wissenschaft und WIrtschaft

Auch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid, SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder und SPÖ-EU-Abgeordneter Eugen Freund kamen, um Hundstorfer auf den letzten Schritten zum Bundespräsidentenamt zu unterstützen. Vom Personenkomitee für Rudolf Hundstorfer nahmen u.a. Altkanzler Franz Vranitzky und der ehemalige Generalstabschef Edmund Entacher an der Veranstaltung teil, ebenso Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft wie der Physiker und Kabarettist Werner Gruber und die ehemalige Staatssekretärin, ÖBB-Aufsichtsratsvorsitzende Brigitte Ederer. Auch von ÖGB-Präsident Erich Foglar, AK-Präsident Rudi Kaske und PVÖ-Präsident Karl Blecha gab es volle Unterstützung. Wien war durch die Stadträtinnen Sonja Wehsely und Sandra Frauenberger sowie Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny vertreten.

Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, darunter Schauspielerin Christiane Hörbiger, Sängerin Birgit Sarata sowie Schauspielerin und Kabarettistin Dolores Schmidinger begleiteten Rudolf Hundstorfer bei seinem vorläufigen Endspurt ins Bundespräsidentenamt. Für musikalische Untermalung sorgte Starviolinist Julian Rachlin.