BP-Wahl 2016 – Schmerzliches Ergebnis für SPÖ und Rudolf Hundstorfer

Nach dem ersten Wahlgang zur Präsidentschaftswahl steht fest, dass Rudolf Hundstorfer nicht in die Stichwahl kommt. Das ist wirklich sehr enttäuschend. Rudolf Hundstorfer, seinem Wahlkampfteam und allen Helferinnen und Helfern ist für den Einsatz in diesem Wahlkampf der größte Dank und Hochachtung auszusprechen.

Faymann: „Müssen noch härter arbeiten“

SPÖ-Bundesparteivorsitzender, Bundeskanzler Werner Faymann hat in einer ersten Reaktion auf die vorläufigen Ergebnisse der Bundespräsidentschaftswahl Rudolf Hundstorfer seinen Dank für dessen starken Einsatz ausgesprochen. Das Ergebnis sei „eine klare Warnung für die Regierung. Die Konsequenz ist: Wir müssen härter arbeiten und stärker zusammenarbeiten“. Personell sei die SPÖ gut aufgestellt, so Faymann: „Ich bin überzeugt, dass ein großer Teil der Bewegung dafür ist, dass man nach der Niederlage gemeinsam die richtigen Konsequenzen zieht.“ Das bedeute unter anderem eine Diskussion über Programm und Organisation. Klar ist für den Kanzler: In Zeiten von Flüchtlingskrise und Arbeitslosigkeit „lässt man das Land nicht im Stich, sondern tut, wofür man bis 2018 gewählt wurde“.

Übernehmen volle Verantwortung

"Dieses Ergebnis ist schlimm für uns und wirklich schmerzlich. Die Sozialdemokratie stand und steht hinter Rudolf Hundstorfer – die Verantwortung für dieses Ergebnis haben daher wir alle zu übernehmen, da gibt es nichts zu beschönigen. Ja, dieses Ergebnis ist ein klares Signal, dass Politik sich verändern muss. Für uns besteht dringender Handlungsbedarf", betonte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid in einer ersten Stellungnahme.