Matura, Schule

Zentralmatura gut gestartet

Mehr Fairness, Objektivität und mehr Chancengerechtigkeit: All das bringt die neue Matura, die vor kurzem mit dem Fach Deutsch begonnen hat. Heuer sind neben den Gymnasien erstmals auch die Berufsbildenden Höheren Schulen flächendeckend dabei.

Eine Matura für alle – gleiche Chancen für alle: Das ist das Motto der neuen Matura, deren Premiere im letzten Jahr erfolgreich über die Bühne gegangen ist. Nach dieser gelungenen Premiere folgt nun die nächste. Denn erstmals wird an allen Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) und an allen Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS) zeitgleich das Wissen der MaturantInnen abgefragt. Den Anfang macht die schriftliche Matura in Deutsch – die MaturantInnen können dabei aus drei Aufgabenpaketen auswählen. Bis zum 19. Mai wird jeden Tag ein anderes Fach geprüft: So folgt Mathematik am 10. Mai, Englisch steht am 11. Mai auf dem Programm, den Abschluss bildet die Zentralmatura in den Fächern Latein und Griechisch. In Summe werden elf Fächer bei der Matura zentral abgeprüft.

40.500 MaturantInnen

Insgesamt stellen sich rund 40.500 MaturantInnen den vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) erarbeiteten schriftlichen Klausuren. Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek rechnet mit einem reibungslosen Ablauf. „Die Rückmeldungen zeigen, dass die neue Matura gut angelaufen ist“, sagte Ministerin Heinisch-Hosek, die allen MaturantInnen viel Erfolg wünschte.

Drei-Säulen-Modell

Die „standardisierte kompetenzorientierte Reife- und Diplomprüfung“ (Zentralmatura) besteht aus drei Teilen: Aus einer schriftlichen „vorwissenschaftlichen Arbeit“, standardisierten schriftlichen Klausuren sowie aus mündlichen Prüfungen, die im Juni folgen.  

Web-Tipp:

Mehr Infos gibt es auf der Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Frauen