Politik muss Rahmenbedingungen für Start-Ups verbessern

Die Enquete des SPÖ-Parlamentsklubs „Start-Ups made in Austria“ setzte zentrale Fragen für neue UnternehmerInnen in den Mittelpunkt. Diese wünschen sich bürokratische Erleichterungen und Impulse im Bildungssystem.

Wie können Start-Ups in Österreich besser unterstützt werden? Welche Rahmenbedingungen braucht es, um Unternehmensgründungen zu erleichtern? Wie kann Österreich seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und welche Rolle spielen Start-Ups dabei? Diesen Fragen ging die Enquete des SPÖ-Parlamentsklubs heute nach. Für SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder sind Start-Ups eine wesentliche Voraussetzung, „damit unser Wirtschaftsstandort dynamisch bleibt.“ Auch Elisabeth Hakel, SPÖ-Sprecherin für Kunst, Kultur, Creative Industries und Organisatorin der Enquete, unterstrich die Rolle von Start-Ups als „Haupttreiber für Innovation“. Deshalb braucht es bessere Rahmenbedingungen. Denn die UnternehmerInnen wünschen sich bürokratische Erleichterungen, mehr Impulse für „Entrepreneurship“ im Bildungssystem sowie auch steuerliche Anreize.

Einig waren sich PolitikerInnen und UnternehmerInnen, dass mit Christian Kern als neuem Bundeskanzler das Thema Start-Ups eine größere Bedeutung bekommen wird. Dieser hat die Rolle dieser jungen, innovativen Unternehmen erkannt. „Es ist gut, dass das Thema politisch Chefsache wird“, so Elisabeth Hakel. Österreich ist auf der „Start-Up-Landkarte“ vielfach immer noch „ein weißer Fleck“, so Hakel. „Das ist uns bewusst und wir wollen diese Situation ändern. Wir wollen aufholen und zu den Besten gehören.“ Die Politik muss diesen Bereich noch stärker unterstützen und die Rahmenbedingungen anpassen. „Wenn wir Zukunft gestalten wollen, dann müssen wir Innovation zulassen“, erklärte Hakel während der Enquete.

SPÖ-Kultursprecherin Elisabeth Hakel diskutierte mit Edeltraud Stiftinger, Geschäftsführerin Austria Wirtschaftsservice (AWS), Markus Breitenecker (Geschäftsführer ProSiebenSat.1 PULS 4), Lorenz Edtmayer (Herausgeber und Gründer „Der Brutkasten“ und „Darwins Lab“) und Rudi Semrad (Business Angel), welche Rahmenbedingungen Start-Ups in Österreich brauchen, um Innovationen und Arbeitsplätze schaffen und erfolgreich sein zu können. Hier können die Beiträge und Diskussionen nachgeschaut werden: