Regenbogenfahne an SPÖ-Zentrale gehisst

Zu Beginn der „Pride-Woche“ wird als Zeichen der Akzeptanz traditionell die Regenbogenfahne an der SPÖ-Zentrale gehisst – im Gedenken an die vielen Opfer von Orlando wird diese heuer durch einen Trauerflor ergänzt.

„Akzeptanz lieben, Akzeptanz einfach nur leben, es ist so einfach!“ – Unter diesem Motto steht die diesjährige „Pride-Woche“, deren Höhepunkt die Regenbogenparade am Samstag, den 18. Juni, bildet. „Akzeptanz sollte zum Lebensmotto aller werden", betonten der designierte Bundesgeschäftsführer der SPÖ Georg Niedermühlbichler, die Wiener Landesparteisekretärin Sybille Straubinger, die Bundesfrauenfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner, die Wiener Frauensekretärin Nicole Berger-Krotsch und der Bundes- und Wiener Landesvorsitzende der Sozialdemokratischen LSBTI Organisation (SoHo) Peter Traschkowitsch beim Hissen der Regenbogenfahne an der SPÖ-Zentrale.

Feiger Anschlag in Orlando

„Eigentlich sollten wir uns zu Beginn der Pride-Woche freuen. Diese Freude wird aber massiv vom gestrigen feigen und hinterhältigen Anschlag in Orlando getrübt. Wir empfinden tiefe Trauer und werden die Regenbogenfahne mit einem Trauerflor ergänzen. So etwas darf und soll nirgends geschehen, unser Mitgefühl gilt den Familien, Partnerinnen und Partnern der getöteten Menschen in Orlando", so Georg Niedermühlbichler und Sybille Straubinger.

Gleichstellung vorantreiben

Die vielen Veranstaltungen in der Pride-Woche und die Regenbogenparade sind ein klares gesellschaftliches Zeichen für mehr Toleranz und Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und intersexuellen Menschen. Erstmals wird der Bundeskanzler und designierte SPÖ-Bundesparteivorsitzende Christian Kern bei der Parade sprechen. "Wir stehen für Wertschätzung, Akzeptanz und eine bunte Gesellschaft. Noch immer ist die volle Gleichstellung noch nicht erreicht und nach wie vor müssen wir entschieden gegen Homo- und Transphobie auftreten", sagten Nicole Berger-Krotsch und Andrea Brunner. "Der Ball für eine echte Gleichstellung liegt beim Koalitionspartner ÖVP, damit endlich die offenen Punkte im EPG (Eingetragene Partnerschaft-Gesetz), das „Levelling-up“ und die Öffnung der Ehe umgesetzt werden. Gehen wird das endlich gemeinsam an!", so alle unisono.