„Barbara Prammer wird uns stets Vorbild sein“

Am 2. August jährt sich der Todestag von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer zum zweiten Mal. Die SPÖ gedenkt der herausragenden Politikerin und überzeugten Sozialdemokratin

Bundeskanzler Kern: Für eine offene, demokratische Gesellschaft

„Gerade in Zeiten wie diesen braucht es Menschen, die sich für die Demokratie stark machen und sich für eine Gesellschaft einsetzen, in der jede und jeder eine faire Chance erhält, frei von Diskriminierung und Ausgrenzung“, sagt Kern. „Barbara Prammer war eine herausragende Politikerin. Sie trat für all das ein, was heute überall in Europa auf dem Prüfstand steht: Offenheit, Toleranz, Solidarität, Gerechtigkeit. Wir als SozialdemokratInnen werden uns in ihrem Sinne mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass diese Werte in Österreich und Europa wegweisend bleiben und Hass, Hetze und die Angst vor Terror nicht die Oberhand gewinnen“, macht der Bundeskanzler deutlich.

Niedermühlbichler: Vieles für Österreich bewegt

„Barbara Prammer wird nicht nur für die sozialdemokratische Bewegung unersetzlich bleiben“, sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler: „Sie hat in ihren zahlreichen Funktionen – etwa als Frauenministerin und als Nationalratspräsidentin – vieles in der österreichischen Gesellschaft bewegt und nach vorne gebracht. Ihr Engagement in der Frauenpolitik hat tiefe Spuren hinterlassen. Besonders ausgezeichnet hat Barbara Prammer ihre Bereitschaft zum Dialog und ihr Wille, diesen über Grenzen hinweg zu ermöglichen. Sie hat die Bedeutung von politischer Bildung für eine funktionierende Demokratie erkannt und mit der Einrichtung der Demokratiewerkstatt einen unschätzbaren Beitrag dazu geleistet. Auch eine Reform des Parlamentarismus und die Neuordnung der Untersuchungsausschüsse gehören zu ihrer beindruckenden Bilanz“, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer.

Heinisch-Hosek und Brunner: Sie fehlt uns als Politikerin und als Mensch

„Barbara Prammer setzte sich für eine demokratische Kultur, für Menschenrechte und ein solidarisches Miteinander ein. Sie war eine überzeugte und leidenschaftliche Frauenpolitikerin und Demokratin und hat sich immer für Frauenrechte im internationalen Kontext stark gemacht“, sagen SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner. Zum Gedenken an die große Politikerin veranstalten die SPÖ-Frauen gemeinsam mit dem Sozialdemokratischen Parlamentsklub und dem Karl-Renner-Institut jährlich im Jänner rund um ihren Geburtstag das Barbara-Prammer-Symposium. Heuer fand dieses Symposium unter dem Titel „Frauen.Flucht.Solidarität“ statt – ein Thema, das aktueller nicht sein könnte.
„Barbara Prammer fehlt uns auch heute noch als Politikerin und als Mensch“, betonen Heinisch-Hosek und Brunner.