Bundesdienst, Frauenförderung, Gleichbehandlung

Gleichbehandlung: Frauenanteil im Bundesdienst steigt

Der neue Gleichbehandlungsbericht des Bundes zeigt Erfreuliches: Der Frauenanteil im Bundesdienst nimmt kontinuierlich zu. Für Frauenministerin Sabine Oberhauser ist das ein Beweis dafür, dass Quoten wirken.

Seit 1996 erscheint der Gleichbehandlungsbericht – er informiert über den Stand der Verwirklichung der Gleichstellung im Bundesdienst – im Zwei-Jahres-Rhythmus. Auch der aktuelle Bericht belegt, dass die Geschichte der Frauenförderung im Bundesdienst eine Erfolgsgeschichte ist. Denn der Frauenanteil im Bundesdienst steigt: Lag er im Jahr 2013 bei 41,2 Prozent, hat  er sich im Vorjahr bereits auf 41,7 Prozent erhöht. Besonders erfreulich: Immer mehr Frauen üben Spitzenfunktionen im Bundesdienst aus. „Unter den Top-Positionen im öffentlichen Dienst finden sich mittlerweile über 27 Prozent Frauen – um einiges mehr als in der Privatwirtschaft, in der es laut AK Management Report 2016 nur rund 17 Prozent Aufsichtsrätinnen und rund 7 Prozent Geschäftsführerinnen gibt“, sagt Ministerin Oberhauser.

Quoten als wirksames Instrument

Laut Frauenministerin Oberhauser unterstreicht die Frauenförderung im Bundesdienst auch, dass „Quoten ein wirksames Instrument sind, um den Frauenanteil – nicht nur in Führungspositionen – zu steigern und die gläserne Decke zu durchbrechen“. Für Oberhauser wäre es daher „höchst an der Zeit, dass auch die Privatwirtschaft folgt“. Auch für SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner ist klar: „Wir können nicht ewig auf echte Gleichbehandlung von Frauen und Männern warten. Der Bund geht hier mit gutem Beispiel voran. Der nächste notwendige Schritt sind Quoten in der Privatwirtschaft.“

WEB-TIPP:

Weitere Infos gibt es auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen