Cyber-Mobbing, Hass im Netz, Internet,

Neue Beratungsstelle gegen Hass-Postings

Staatssekretärin Muna Duzdar setzt im Kampf gegen Hass im Netz den nächsten Schritt: Noch in diesem Halbjahr wird eine eigene Melde- und Beratungsstelle gegen Hass-Postings eingerichtet.

Die Verbreitung von Hass-Postings, aber auch von Verschwörungstheorien und so genannten Fake News im Internet nimmt zu – und wird zu einem immer größeren Problem. „90 Prozent aller Verhetzungsdelikte passieren im Internet“, zeigt Staatssekretärin Duzdar im Gespräch mit der Tageszeitung „Heute“ auf. Duzdar setzt jetzt den nächsten Schritt gegen Hass-Postings: „Eine zentrale Melde- und Beratungsstelle, wie es der ‚Plan A‘ von Kanzler Kern vorsieht“. Diese neue Anlaufstelle zum Thema „Gegen Hass im Netz“ soll noch in diesem Halbjahr ihre Arbeit aufnehmen.

Meldung, Beratung, Information

Wichtige Aufgaben der neuen Meldestelle sind u.a. Aufklärung, Beratung und Information, wie Duzdar im Gespräch mit der „Tiroler Tageszeitung“ erläuterte. „Da wird erklärt, was ein Hass-Posting ist und ob etwas strafrechtlich relevant ist. Die Menschen werden auch informiert, wie man etwas löschen oder melden kann“. Neben persönlicher Beratung kann man bei der Meldestelle auch anrufen, E-Mails schicken oder per Chat anfragen. Strafrechtlich relevante Postings werden, so die Staatssekretärin, an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Überdies werden von Shitstorms und Cybermobbing Betroffene an die richtigen Stellen verwiesen.

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