SPÖ gedenkt der Holocaust-Opfer

Am 72. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedenkt die SPÖ der Opfer des Holocaust. Bundeskanzler Christian Kern betont anlässlich des Holocaust-Gedenktags, dass „aus der Auseinandersetzung mit unserer eigenen Geschichte die immerwährende Verpflichtung zum ‚Niemals wieder‘ erwächst.“

Das NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, in dem mehr als eine Million Menschen ermordet wurden, wurde am 27. Jänner 1945 von der Roten Armee befreit. Mit dem Internationalen Holocaust-Gedenktag, der auf die Befreiung des KZ Auschwitz verweist, wird an die Millionen Opfer erinnert, die vom Nazi-Regime ihrer Rechte beraubt, gemartert und ermordet wurden.

Kern: Erinnerung ist stetige Aufgabe

Bundeskanzler Christian Kern unterstreicht, dass „Erinnerung kein Ablaufdatum haben darf, sondern stetige Aufgabe sein muss. Denn aus dem Gedenken, der Erinnerung und der Auseinandersetzung mit unserer eigenen Geschichte erwächst die immerwährende Verpflichtung zum ‚Niemals wieder‘ und zur Wachsamkeit gegenüber allen rassistischen und antisemitischen Tendenzen“.

Niedermühlbichler: Rassismus und Menschenhass entschlossen entgegentreten

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler betont, dass „die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus uns mahnt, alles zu tun, damit sich eine solche Katastrophe nicht wiederholt“. Umso wichtiger ist es daher, für Werte wie Demokratie, Gerechtigkeit und Antifaschismus einzutreten und Rassismus und Menschenhass entschlossen entgegenzutreten, sagte Niedermühlbichler.

Schieder: Gegen das Vergessen ankämpfen

SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder sagt anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Holocaust, dass es „unsere Pflicht ist, gegen das Vergessen des größten Verbrechens der Menschheit anzukämpfen und das schmerzliche Erinnern und das Gedenken an die Opfer wachzuhalten“.

Kucharowits: Gedenken ist wichtiger denn je

Die Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ, SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Katharina Kucharowits, betont die Wichtigkeit von Gedenken und politischer Wachsamkeit. „Auch 72 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Jänner 1945 ist es von großer Wichtigkeit, ein gesellschaftliches Zeichen zu setzen und sich klar gegen rechtsextreme Tendenzen zu stellen.“