Sozialdemokratische Familie trauert um Sabine Oberhauser

Sabine Oberhauser

Gesundheits- und Frauenministerin Sabine Oberhauser ist nach schwerer Krankheit verstorben. Ihr Tod sorgt inner- und außerhalb der Sozialdemokratie für tiefe Betroffenheit und Trauer. Im Gesundheitsministerium liegt ab sofort ein Kondolenzbuch auf. Zudem wurde ein digitales Kondolenzbuch eingerichtet. 

„Es ist eine Nachricht, die unbeschreiblich traurig macht. Mein Mitgefühl, meine ganze Anteilnahme und meine Gedanken sind in diesen schweren, bitteren Stunden bei ihrem Mann Gerold, den Töchtern und der Familie“, zeigte sich Bundeskanzler, SPÖ-Vorsitzender Christian Kern tief betroffen über das Ableben von Sabine Oberhauser. „Wer Sabine Oberhauser kennenlernen durfte, kannte eine Frau, die für ihre Werte und für ihre Überzeugungen eingestanden ist, die im Rahmen ihrer Politik – als Ministerin und Gewerkschafterin – immer überlegt hat, wie möglichst viele Menschen von ihrer Arbeit profitieren können“, sagte Kern.

Engagierte Politikerin und liebenswerter Mensch

Tief erschüttert und unfassbar traurig zeigte sich auch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler: „Mit Sabine Oberhauser geht eine engagierte und kompetente Politikerin, aber auch ein sehr herzlicher, aufrechter und liebenswerter Mensch von uns“, sagte Niedermühlbichler, der von einem „schweren Verlust für die Sozialdemokratie, für die Republik und für uns alle ganz persönlich“ sprach.

Bleibender Platz in den Herzen der Menschen

Mit großer Trauer reagierte auch Nationalratspräsidentin Doris Bures auf den Tod von Gesundheits- und Frauenministerin Sabine Oberhauser: „Eine leidenschaftliche Politikerin und ein großartiger und liebenswerter Mensch ist viel zu früh von uns gegangen. Sabine Oberhauser hat ihren tapferen Kampf gegen den Krebs verloren. In den Herzen so vieler Menschen hat sie einen bleibenden Platz."

Konsequenter Einsatz für Verbesserungen im Gesundheitssystem

SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder würdigte Sabine Oberhauser als „liebevollen, humor- und kraftvollen Menschen". Als Politikerin, ob als langjährige Gesundheitssprecherin oder Gesundheitsministerin, hat sich Sabine Oberhauser konsequent und erfolgreich für Verbesserungen im Gesundheitssystem und für die Interessen der PatientInnen eingesetzt, betonte Schieder.

SPÖ-Frauen in tiefer Trauer

Auch die SPÖ-Frauen zeigten sich tief betroffen über das Ableben von Sabine Oberhauser: „Liebe Sabine, wir SPÖ-Frauen werden dein fröhliches Gemüt und deine unerschütterliche Lebensfreude sehr vermissen. Ein letztes Freundschaft“, sagten SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner.

Sabine Oberhauser
Foto: Johannes Zinner

„Du wirst mir fehlen“

Tief erschüttert ist auch Bildungsministerin Sonja Hammerschmid: „Ich durfte Sabine als eine tatkräftige Gesundheitsministerin und eine durchsetzungsfähige Frauenpolitikerin erleben. Sie hat nie den Mut verloren und hat sich bis zuletzt für ihre Anliegen stark gemacht. Du wirst mir in der Mitte der Bundesregierung fehlen.“

„Du warst und bist ein Vorbild“

Traurig zeigte sich auch Staatssekretärin Muna Duzdar: „Sabine, dein Kampf für die Frauen, für die soziale Gerechtigkeit in unserem Land und dein mutiger Umgang mit der Krankheit war nicht nur für mich eine Inspiration. Du warst und bist ein Vorbild und wirst fehlen.“

„Großartiger Mensch und Ausnahmepolitikerin“

„Ich bin zutiefst bestürzt über das Ableben von Gesundheits- und Frauenministerin Sabine Oberhauser. Bis zuletzt war Sabine eine Kämpferin, die vielen Mut gemacht und Hoffnung gegeben hat. Sie war ein großartiger Mensch und eine Ausnahmepolitikerin, die mir als Freundin wie auch als Kollegin in der Bundesregierung sehr fehlen wird“, sagte Sozialminister Alois Stöger.

Ein Vorbild für uns alle

Tief erschüttert vom Ableben Sabine Oberhausers ist auch Kanzleramtsminister Thomas Drozda: „Liebe Sabine. Deine Kraft und dein starker Wille waren stets Vorbild für uns alle.“

Unübertreffliches soziales Engagement

Bestürzt zeigte sich Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil über den Tod von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser: „Ihr Lachen und ihre fröhliche Art haben sehr oft Licht in den manchmal so grauen Politikbetrieb gebracht. Sabine, du wirst mir fehlen“, sagte Minister Doskozil, der auch das unübertreffliche soziale Engagement von Sabine Oberhauser würdigte.

Unermüdlicher Einsatz für eine bessere Gesellschaft

„Mit deinem Mut und deinem unermüdlichen Einsatz für eine bessere Gesellschaft wirst du immer ein Vorbild sein. Ich bin unendlich traurig“, sagte Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.
 

„Power-Frau, starke Kämpferin und Vorbild“

Die Junge Generation in der SPÖ (JG) zeigte sich ebenfalls tief betroffen über den Tod von Ministerin Sabine Oberhauser. „Sabine war eine Power-Frau, eine echte Kämpferin gegen Ungerechtigkeiten und mit ihrer Tapferkeit und ihrem Engagement ein Vorbild für uns alle“, so JG-Vorsitzende, Katharina Kucharowits. Auch die Vorsitzenden der Aktion kritischer Schüler_innen (AKS), der Sozialistischen Jugend (SJ) und des Verbands Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) sind tief betroffen: „Wir verabschieden uns heute von einer starken Kämpferin, die sich bis zum Schluss für ihre Ideale eingesetzt hat“, sagten die Vorsitzenden Jasmin Chalendi (AKS), Julia Herr (SJ) und Katrin Walch (VSStÖ).

Große Sozialdemokratin und liebe Freundin

Auch SPÖ-Wien-Vorsitzender, Bürgermeister Michael Häupl zeigte sich erschüttert: „Die Nachricht vom Tod Sabine Oberhausers macht uns alle tief betroffen. Sie war in jeder Hinsicht eine außergewöhnliche Ärztin, Gewerkschafterin, Gesundheits- und Frauenministerin. Wir verlieren eine große Sozialdemokratin, aber vor allem eine liebe Freundin.“

Liebenswerte Freundin und Kämpferin für soziale Gerechtigkeit

Mit Bestürzung reagierte auch der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ): „Sabine Oberhauser war für uns eine ungemein enge Freundin und eine starke Kämpferin für soziale Gerechtigkeit. Ihr lebensfrohes Wesen, ihre positive Ausstrahlung und ihr engagiertes Eintreten bleiben uns immer in dankbarer Erinnerung“, unterstrichen PVÖ-Präsident Karl Blecha und PVÖ-Generalsekretär Andreas Wohlmuth.

Tiefe Betroffenheit bei ÖGB und AK

„Mit Sabine Oberhauser verlieren wir nicht nur eine großartige und tapfere Frau, sondern auch eine engagierte Gewerkschafterin und Sozialdemokratin, die sich stets für soziale Gerechtigkeit eingesetzt hat. Sowohl als Ärztin, als auch als ÖGB-Vizepräsidentin und Ministerin, war sie immer nah an den Menschen“, betonte ÖGB-Präsident Erich Foglar. ÖGB-Frauenvorsitzende und Vizepräsidentin Renate Anderl würdigte Sabine Oberhauser als „Politikerin, die Fairness immer ganz groß geschrieben hat“. Auch AK-Präsident Rudi Kaske ist schockiert vom Ableben Sabine Oberhausers: „Die Lücke, die Sabine hinterlässt, ist nicht zu schließen“. Sabine Oberhauser war, so Kaske, einer Politikerin mit Herz und Verstand, die immer ein offenes Ohr für die Anliegen der ArbeitnehmerInnen gehabt hat.

Kondolenzbuch liegt ab sofort auf

Für alle, die von Sabine Oberhauser Abschied nehmen wollen, liegt ab sofort im Gesundheitsministerium ein Kondolenzbuch auf. Am Freitag, 24.2., kann man sich noch bis 16 Uhr eintragen. Von Montag bis Mittwoch nächster Woche gibt es von 8 bis 16 Uhr die Möglichkeit, sich einzutragen. Das Kondolenzbuch ist im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Radetzykstraße 2, 1030 Wien aufgelegt. Es gibt außerdem auch die Möglichkeit, eine persönliche Nachricht im digitalen Kondolenzbuch zu hinterlassen.

 

Sabine Oberhauser
Foto: BMGF

Biographie

Sabine Oberhauser wurde 1963 in Wien geboren. Nach ihrem Medizinstudium arbeitete sie lange als Ärztin und war aktives Gewerkschaftsmitglied. Von 2006 bis August 2014 war Sabine Oberhauser Abgeordnete zum Nationalrat, bis 2013 Gesundheitssprecherin und ab 2013 Sozialsprecherin der Sozialdemokratischen Parlamentsfraktion. Ab 2014 war Sabine Oberhauser Gesundheitsministerin, ab Juli 2016 auch Ministerin für Frauen und Gleichstellung. Am 23. Februar 2017 verstarb Sabine Oberhauser nach langer, schwerer Krankheit.