Trauer, Oberhauser, Todesfall

Trauer um Sabine Oberhauser

Der SPÖ-Klub trauert um Sabine Oberhauser. Die verstorbene Gesundheits- und Frauenministerin war jahrelang auch Abgeordnete der SPÖ. „Durch ihren Tod verlieren wir einen tollen Menschen und eine engagierte Politikerin“, zeigte sich SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder tief betroffen.

Die 53-jahrige Gesundheits- und Frauenministerin, von Beruf Ärztin, war von 2008 bis 2014 Abgeordnete im Nationalrat, wo sie sich als Sozialsprecherin und später als Gesundheitssprecherin konsequent und erfolgreich für soziale Sicherheit, die Interessen der PatientInnen und für Verbesserungen im Gesundheitssystem eingesetzt hat.

„Es ist eine Nachricht, die unbeschreiblich traurig macht“, zeigte sich Bundeskanzler, SPÖ-Vorsitzender Christian Kern tief betroffen über das Ableben von Sabine Oberhauser. „Wer Sabine Oberhauser kennenlernen durfte, kannte eine Frau, die für ihre Werte und für ihre Überzeugungen eingestanden ist, die im Rahmen ihrer Politik – als Ministerin und Gewerkschafterin – immer überlegt hat, wie möglichst viele Menschen von ihrer Arbeit profitieren können“, sagte Kern.

„Unsere Anteilnahme gilt ihren  Angehörigen. Sie und wir alle verlieren einen liebevollen, humor- und kraftvollen Menschen,“   sagte SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder. „Sabine  Oberhauser war auch als Politikerin eine Frau, die unbeirrt ihren Weg  ging und sich konsequent für die Verwirklichung ihrer Ziele einsetzte.“

Sabine Oberhauser wurde 1963 in Wien geboren. Sie war ÖGB-Vizepräsidentin und -Frauenchefin sowie ab 2006 SPÖ-Abgeordnete. Im September 2014 wurde sie als Gesundheitsministerin in die Regierung berufen. Wenige Monate später, im Februar 2015 gab sie selbst über Facebook bekannt, dass sie an Unterleibskrebs leidet. Sie blieb trotz Operationen und Chemotherapien im Amt und erhielt großen Respekt für den offenen Umgang mit ihrer Krankheit. Im Juni 2016 wurde sie unter dem neuen Bundeskanzler Christian Kern auch zur Frauenministerin berufen. Sabine Oberhauser starb am 23. Februar in Wien an den Folgen ihrer Krebserkrankung