Entlastungsmonitor informiert über Projekte zum Bürokratieabbau

Bundeskanzleramt und Finanzministerium haben gemeinsam den Entlastungsmonitor entwickelt: Damit können BürgerInnen den Fortschritt von Projekten zu Deregulierung und Bürokratieabbau verfolgen.

Für Kanzleramtsminister Thomas Drozda ist der Monitor ein wichtiges Signal: „Damit schlagen wir ein neues Kapitel der Transparenz auf – ganz im Sinne einer modernen, digitalen und offenen Verwaltung“. Der Entlastungsmonitor gibt Einblick in insgesamt elf Projekte, die dem Ziel dienen, Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die öffentliche Verwaltung zu entlasten – etwa mit einem One-Stop-Shop für BürgerInnen oder der Einführung eines elektronischen Ausweises.

Schritt ins 21. Jahrhundert

Der Startschuss für diese Digitalisierungsprojekte fiel im November 2016, bis 2020 sollen sie abgeschlossen sein. Auf www.entlastungsmonitor.gv.at können Interessierte den Stand der Projekte und die einzelnen Umsetzungsschritte mitverfolgen und überprüfen. So erfährt man etwa, dass bereits 12 von 39 Meilensteinen erreicht wurden. Das Projekt zur Reduktion von Unternehmensverpflichtungen ist bereits zu 51 Prozent umgesetzt, die neue Familienbeihilfe steht dagegen noch am Anfang (zu acht Prozent umgesetzt). „Wir wollen weniger Bürokratie, weniger Vorschriften und mehr unternehmerische Freiheit. Mit diesen Projekten sind wir auf einem guten Weg“, so Drozda. Auch der Monitor selbst stärkt die Position im Bereich der Digitalisierung, damit geht man, so Dorzda, in der öffentlichen Verwaltung  „einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung 21. Jahrhundert“.

Folgende Projekte können auf www.entlastungsmonitor.gv.at eingesehen werden.

1. E-Zustellung

2. E-Gründung

3. One-Stop-Shop Bürger/innen

4. Elektronischer Ausweis (E-ID)

5. Online Formulare

6. E-Vergabe

7. Reduktion von Eichpflichten

8. Gebührenreform

9. Familienbeihilfe Neu

10. Antragslose Arbeitnehmer- und Arbeitnehmerinnenveranlagung

11. Reduktion von Unternehmensverpflichtungen