Österreich wird Vorreiter bei E-Mobilität

Mit dem E-Mobilitätspaket von Verkehrsministerium und Umweltministerium sollen in den nächsten Jahren 16.000 E-Autos zusätzlich auf Österreichs Straßen gebracht werden. Ab April 2017 steht allen E-MobilistInnen ein flächendeckendes Ladenetz in Österreich offen.

Der Ausbau der Ladestationen wird von den Ministerien im Rahmen des 72 Mio. Euro umfassenden E-Mobilitätspakets unterstützt. Dieses umfasst auch Förderungen für den E- oder Hybrid-Autokauf in der Höhe bis zu 4.000 Euro. Mit dem neuen E-Mobilitätspaket, den steuerlichen Vorteilen für Betriebe und nicht zuletzt durch das Potenzial erneuerbarer Energiequellen ist Österreich auf dem Weg zum Vorzeigeland für E-Mobilität in der EU. 2016 wurden in Österreich 3.826 rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht einem Plus von 128,1 Prozent im Vergleich zu 2015. Jede/r zweite Österreicher/in kann sich vorstellen, demnächst ein E-Auto zu kaufen.

„Alltagstauglich und leistbar“

In enger Zusammenarbeit mit Österreichs Energieversorgern wird mit der Vernetzung und dem Ausbau einer kundenfreundlichen Ladeinfrastruktur der nächste Meilenstein gesetzt. 1.300 öffentliche Ladepunkte stehen ab April zwischen Wien und Bregenz zur Verfügung. Bis Ende 2017 werden es 2.000 sein, bis 2020 soll es österreichweit rund 5.000 Ladepunkte geben. Durch die digitale Vernetzung können diese künftig mit nur einer Ladekarte, Smartphone-App oder Kreditkarte genutzt werden. „E-Mobilität muss alltagstauglich, zuverlässig und leistbar sein, dann wird sie auch angenommen. Ein flächendeckendes Ladenetz ist der Knackpunkt: Die Fahrerinnen und Fahrer müssen sich darauf verlassen können, dass eine E-Tankstelle in der Nähe ist, wenn sie eine brauchen. Unser Ziel ist, dass bis 2020 österreichweit rund 5.000 E-Ladepunkte verfügbar sind. Damit machen wir Österreich elektrofit“, sagt Verkehrsminister Jörg Leichtfried.

Hier gibt es mehr Informationen zum E-Mobilitätspaket.