SPÖ-Frauen und FSG-Frauen: Gemeinsam Zukunft gestalten

SPÖ- und FSG-Frauen starten die gemeinsame Kampagne „Wir machen Zukunft“ mit Befragungen rund um das Thema Arbeit.

Neue Technologien, Computerprogramme, Roboter – durch die Digitalisierung verändert sich die Arbeitswelt rasant. Das schafft neue Herausforderungen. Die SPÖ-Frauen und die Frauen der FSG wollen diese Veränderungen aktiv mitgestalten. In den kommenden Wochen werden bei Straßenaktionen, Hausbesuchen und in Betrieben in ganz Österreich sowie online – vorwiegend erwerbstätige – Frauen zu ihrer Lebenssituation befragt. „Wir wollen mit Frauen über die Chancen und Risiken der Digitalisierung sprechen“, betont SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. Die Ergebnisse der Befragung und daraus abgeleitete Maßnahmen sollen im Herbst präsentiert werden.

Lohntransparenzgesetz notwendig

Die Kampagne informiert auch über die wichtigsten Forderungen der SPÖ-Frauen: „Viele dieser Forderungen finden sich auch im Plan A von Bundeskanzler Christian Kern wieder“, sagt Heinisch-Hosek. Ganz zentral und notwendig ist für die Bundesfrauenvorsitzende die Weiterentwicklung des Einkommenstransparenzgesetzes von 2011 zu einem Lohntransparenzgesetz, mit dem die Gehälter in einem Betrieb offengelegt werden müssen. Sozialminister Alois Stöger und Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner erarbeiten dazu gerade eine Gesetzesvorlage.

Weitere Forderungen der SPÖ- und FSG-Frauen:

  • Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab dem 1. Lebensjahr und einheitliche Qualitätsstandards in allen Bundesländern
  • Einführung eines Mindestlohns von 1.500 Euro
  • Einführung einer Frauenquote (40 Prozent) in Aufsichtsräten privater Unternehmen

Echte Gleichstellung erreichen

„Es ist wichtig, so eine Kampagne gemeinsam zu machen“, betont FSG-Frauenvorsitzende Ilse Fetik, die besonders die Forderung nach einem Mindestlohn und nach der Frauenquote hervorhebt, denn „Unternehmen profitieren von Meinungs- und Kompetenzvielfalt.“ Wien ist in Sachen Einkommensgleichheit und Frauenförderung österreichweit Vorreiter: Bundesweit geringster Lohnunterschied, beitragsfreier Kindergarten mit wenigen Schließtagen, frauenfördernde Maßnahmen, gezielte Weiterbildungsangebote. „Wir haben bereits viel erreicht“, aber „es gibt noch viel zu tun, um echte Gleichstellung zu erreichen“, stellt die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen Renate Brauner klar.

Mehr Informationen zur Kampagne finden sich auf der Website der SPÖ-Frauen: www.frauen.spoe.at