Schulautonomie, Schule

Botschafter helfen bei Umsetzung der Schulautonomie

Ein Team aus Autonomiebotschaftern wird Schulen als Ansprechpartner bei der Umsetzung des Autonomiepakets unterstützen. Für Bildungsministerin Hammerschmid sind die Botschafter „wichtige Partner mit der nötigen Erfahrung aus der Praxis – mit ihrer Hilfe wird die Schulautonomie gelingen“.

Mehr Gestaltungsfreiheit für Schulen: Das ist das Ziel des Autonomiepakets der Bildungsreform. „Damit wir die Autonomie gut umsetzen und sie auch wirklich in den Schulen ankommt, holen wir uns Unterstützung von Menschen, die aus der Praxis kommen und die Ausrollung des Gesetzespakets begleiten und unterstützen. Ich freue mich, dass wir heute das Team der ‚Autonomiebotschafter‘ vorstellen – sie werden ab sofort Ansprechpartner Nummer 1 für die Schulen sein“, sagt Bildungsministerin Sonja Hammerschmid.

Erfahrungsschatz für die Schulen

Mitte März diesen Jahres wurde das Gesetzespaket zur Schulautonomie präsentiert, mit dem die SchulleiterInnen und PädagogInnen künftig selbstbestimmt entscheiden können, wie sie den Unterricht gestalten. Mit dem Team der Autonomiebotschafter wird sichergestellt, dass dieses Gesetzespaket einen gut begleiteten Eingang in die Schulen findet. „Die Aufgabe der Autonomiebotschafter wird sein, zu informieren, die Leuchtturmschulen bei der Umsetzung zu begleiten, aber auch allen anderen Schulen bei den ersten Schritten tatkräftig zur Seite zu stehen und sie zu unterstützen“, sagt die Bildungsministerin. Für eine erfolgreiche Umsetzung der Schulautonomie ist das Team mit seiner Erfahrung aus der Praxis und der guten Vernetzung mit den Schulen ein wichtiger Partner. „Mit ihrer Hilfe wird die Schulautonomie gelingen!“, betont Hammerschmid.

Das Autonomie-Botschafterteam

Das vierköpfige Team setzt sich aus erfahrenen Praktikern zusammen, die aus den Bundesländern kommen und die unterschiedlichen Schultypen aus ihrer täglichen Arbeit kennen. Sie kennen die Bedürfnisse der jeweiligen Schulen und wissen um die bürokratischen Hürden, mit denen viele Schulen zu kämpfen haben, die ihren Alltag bereits jetzt autonom gestalten möchten. Andreas Schnider, Vorsitzender des Qualitätssicherungsrates für PädagogInnenbildung, wird die Funktion des Koordinators übernehmen. Er ist Experte für die unterschiedlichen Herausforderungen des Bildungswesens und wird gemeinsam mit einem Team aus Landes- und Pflichtschulinspektoren arbeiten: Alfred Lehner, Pflichtschulinspektor im Burgenland, Günther Vormayr, Landesschulinspektor für BORG und AHS in Oberösterreich sowie Axel Zafoschnig, Landesschulinspektor für berufsbildende Schulen in Kärnten.