Sportförderung

Sportförderung wird vereinfacht

Österreichs Sportförderwesen wird neu geordnet. Der vor kurzem von Sportminister Hans Peter Doskozil präsentierte Entwurf des neuen Bundes-Sportförderungsgesetzes sieht vor, dass die Sportförderung zentraler und einfacher wird.

Die wichtigsten Punkte des neuen Gesetzes, das noch vor dem Sommer beschlossen werden soll, sind Zentralisierung, Vereinfachung und Planungssicherheit für SportlerInnen und Verbände. So sieht der Gesetzesentwurf eine Zentralisierung der Förderstellen vor. Künftig soll sich eine Stelle, nämlich nur mehr die „Bundes Sport GmbH“, um die Gewährung von Bundesmitteln (für Spitzen- und Breitensport sowie Organisationen) kümmern. Die neue GmbH übernimmt außerdem die Koordinierungsrolle bei der Sportinfrastruktur der Bundessporteinrichtungen und soll medizinische und wissenschaftliche Betreuung anbieten.

Planungssicherheit durch mehrjährige Zusagen

Sportminister Hans Peter Doskozil, der den Entwurf gemeinsam mit Rudolf Hundstorfer, Präsident der Bundes-Sport-Organisation (BSO), und SPÖ-Sportsprecher Hermann Krist präsentierte, unterstrich einen weiteren Vorteil des Gesetzes. „Wir wollen leistungsorientiert fördern und den Verbänden mit mehrjährigen Zusagen Planungssicherheit geben“, sagte Doskozil mit Blick darauf, dass die Förderzeiträume auf vier Jahre ausgeweitet werden. BSO-Präsident Hundstorfer betonte, dass durch die Neuordnung des Sportförderwesens auch der Verwaltungsaufwand reduziert wird. SPÖ-Sportsprecher Krist unterstrich die verbesserte Alltagstauglichkeit für die FörderwerberInnen.