Regierung bringt Beschäftigungsbonus auf den Weg

Oberstes Ziel der SPÖ-geführten Regierung ist es, die Wirtschaft anzukurbeln und Jobs zu schaffen. Der Ministerrat hat heute die Begleitlegistik für den Beschäftigungsbonus beschlossen, von dem insbesondere die Mittelschicht – ArbeitnehmerInnen und KMU – profitieren. 

Budget für Beschäftigungsbonus sichergestellt

Mit dem heutigen Ministerratsbeschluss wurde sichergestellt, dass ab 1. Juli zwei Milliarden Euro zur Entlastung des Arbeitsmarkts und für die Schaffung von neuen Jobs zur Verfügung stehen. „Damit wurde der Weg freigemacht für eine umfassende Maßnahme, die für tausende neue Jobs in Österreich sorgen wird“, betont SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler. Ab 1. Juli 2017 werden Unternehmen bei den Lohnnebenkosten unterstützt. So bekommen sie für neu geschaffene Jobs eine 50-prozentige Förderung der Lohnnebenkosten für die Dauer von drei Jahren. „Mit den heutigen Beschlüssen wurde sichergestellt, dass die Förderungen den Unternehmen schnell und effizient zugutekommen“, sagt Niedermühlbichler. Der Beschäftigungsbonus werde dazu beitragen „den positiven Trend am Arbeitsmarkt fortzusetzen“, ist Niedermühlbichler überzeugt.

Kämpfen weiter für die Mittelschicht

Der Beschäftigungsbonus ist damit auch eine wichtige Maßnahme zur von der SPÖ forcierten Stärkung der Mittelschicht. „Die Mittelschicht gerät immer mehr unter Druck. Wir wollen daher kleinen und mittleren Unternehmen das Wirtschaften erleichtern und ihnen ermöglichen, zusätzliche Stellen zu schaffen. Vom Beschäftigungsbonus profitieren ArbeitnehmerInnen und KMU.“ Es braucht aber weitere Maßnahmen, um die Wirtschaft zu stimulieren und für Beschäftigung zu sorgen, etwa die „Aktion 20.000“ zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in der Generation 50+ oder die Investitionsprämie für Gemeinden, mit der rund 8.500 neue Jobs entstehen sollen. „Wir kämpfen weiter für die Mittelschicht“, stellt Niedermühlbichler klar.

Was mit dem Beschäftigungsbonus gefördert wird:

Neue Jobs werden nur gefördert für:

  • eine beim AMS als arbeitslos gemeldete Person,
  • Abgänger einer österreichischen Bildungseinrichtung (z.B. Schule, Uni) oder
  • Jobwechsler, also jene, die in Österreich bereits beschäftigt waren.