Tag der Befreiung: „Demokratie Tag für Tag neu erkämpfen“

Vor 72 Jahren endete der Zweite Weltkrieg mit der Kapitulation des NS-Regimes. „Der Tag der Befreiung vom Faschismus durch die alliierten Truppen ist ein Tag der Freude, der den Beginn einer neuen Epoche in Österreich und Europa markiert“, sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler.

„Unter der Naziherrschaft sind Millionen Menschen ums Leben gekommen. Die Erinnerung an die Gräuel des NS-Terrors und seine Opfer ist Mahnung und Auftrag zugleich“, so Niedermühlbichler zum Tag der Befreiung am 8. Mai. Wichtig sei daher eine nachhaltige Gedenk- und Erinnerungskultur für die künftigen Generationen: „Wir haben alles dafür zu tun, damit sich eine solche Katastrophe nicht wiederholt.“ Umso wichtiger sei es daher, für Werte wie Demokratie, Gerechtigkeit und Antifaschismus einzutreten und Rassismus und Menschenhass entschlossen entgegenzutreten.

Verpflichtung zum „Niemals wieder"

„Wir haben die Verpflichtung zum ‚Niemals wieder‘ und zur Wachsamkeit gegenüber allen rassistischen und antisemitischen Tendenzen. Das Gedenken an die Millionen Menschen, die vom NS-Regime ihrer Rechte beraubt, gefoltert und ermordet wurden, verpflichtet dazu, alles zu unternehmen, damit Rechtsextremismus, Hass und Hetze keinen Platz in unserer Gesellschaft haben.“ Das wirksamste Mittel gegen Rechtsextremismus und autoritäre Einstellungen ist, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer, eine Gesellschaft, in der alle die Chance haben, selbstbestimmt zu leben und sich zu verwirklichen. „Demokratie muss Tag für Tag neu erkämpft und erhalten werden. Die Sozialdemokratie wird alles daran setzen, unsere demokratischen Grundwerte auch weiterhin zu verteidigen“, betont Niedermühlbichler.