Auf Schiene: 60 Mio. Euro mehr für Stipendien

Die SPÖ hat lange dafür gekämpft, jetzt ist die Erhöhung der Studienbeihilfe auf Schiene. Ein vor kurzem im Parlament eingebrachter Initiativantrag sieht vor, dass es für Stipendien 60 Mio. Euro mehr geben soll. SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl freut sich über die „substanzielle Erhöhung“.

Die ÖVP in Gestalt von Sebastian Kurz hat mutwillig Neuwahlen vom Zaun gebrochen und die Koalition gesprengt, die SPÖ arbeitet weiter konstruktiv für Österreich. Zehn Punkte sind es, die die SPÖ bis zur Wahl umsetzen will. Ein besonders wichtiges Anliegen ist der SPÖ dabei die Erhöhung der Studienbeihilfe. Denn die Stipendien wurden seit den 1990er-Jahren nicht mehr valorisiert. Das hat zur Folge, dass immer weniger Studierende eine noch dazu immer geringere Studienförderung bekommen. Das soll sich jetzt ändern: Denn die SPÖ hat vor kurzem einen Initiativantrag im Parlament eingebracht und damit eine deutliche Studienbeihilfen-Erhöhung um 60. Mio. Euro auf den Weg gebracht.

Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit

Bildungsministerin Sonja Hammerschmid betont: „Mit dem im Parlament eingebrachten Initiativantrag ist der Weg geebnet für die längst notwendige Erhöhung der Studienbeihilfe. Über 40.000 Studierende werden künftig mehr Geld vom Staat erhalten, damit sie unabhängig von ihrem ökonomischen Hintergrund ihrem Studium nachgehen können“. SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder spricht mit Blick auf den Initiativantrag von einem „Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Denn es darf nicht von der Geldtasche der Eltern abhängen, ob jemand studieren kann“. Auch SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl freut sich, dass es gelungen ist, 60 Mio. Euro für die Studierenden herauszuholen: „Das bringt BezieherInnen von Studienbeihilfe bis zu 1.300 Euro jährlich mehr Unterstützung, um ihr Studium finanzieren zu können“. Und auch die Spitzenkandidatin der sozialdemokratischen Studierendenorganisation VSStÖ Hannah Lutz freut sich über die vorgesehene Erhöhung der Studienbeihilfe: „Der jahrelange Kampf für eine Erhöhung hat sich ausgezahlt“.