Studienbeihilfe wird erhöht – 50.000 StudentInnen profitieren

Wichtiger SPÖ-Erfolg für Österreichs StudentInnen: Ab dem kommenden Wintersemester werden die Stipendien spürbar erhöht und die Einkommensgrenzen der Eltern angepasst. Rund 40.000 StudentInnen bekommen dadurch mehr Geld, 10.000 haben nun neu Anspruch auf eine Beihilfe.

Mit der Reform der Studienförderung wird die Studienbeihilfe endlich an die Inflation der letzten zehn Jahre angepasst, und es kommen zusätzlich mehr Studierende in den Genuss eines Stipendiums. Von der Valorisierung profitieren nicht nur die rund 40.000 aktuellen StipendienbezieherInnen, sondern auch rund 10.000 Studierende, die jetzt neu Studienbeihilfe bekommen können.

Was kommt:
• Die Höchststudienbeihilfe für jene, die am Wohnort der Eltern wohnen, wird von monatlich 475 auf 560 Euro steigen.

• Der erhöhte Satz für jene, die nicht am Wohnort der Eltern studieren, für Vollwaisen, Verheiratete sowie StudentInnen mit Kind wird von monatlich 680 auf 801 Euro erhöht.

• Studierende ab 24 Jahren bekommen künftig automatisch den erhöhten Satz. Damit wird auf Erkenntnisse aus der Studierenden-Sozialerhebung reagiert, wonach diese Altersgruppe von Studierenden besonders mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Zum einen, weil ab 24 die Familienbeihilfe wegfällt, zum anderen weil sich in diesem Alter viele ihre eigene Wohnmöglichkeit suchen.

• Zusätzlich bekommen StudentInnen ab 24 einen Zuschlag von 20 Euro, Studierende ab 27 Jahren einen monatlichen Zuschlag von 40 Euro (bisher 30 Euro).

• Außerdem wird der BezieherInnenkreis durch die Anhebung der für die Berechnung der zumutbaren Unterhaltsleistung der Eltern geltenden Einkommensgrenzen ausgeweitet. Rund 10.000 Studierende dürften dadurch neu ins System kommen.

SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl: „Mit der Erhöhung leisten wir einen wichtigen Beitrag gegen die Armutsgefährdung und für mehr Bildungsgerechtigkeit besonders auch für jene, die aufgrund ihrer Bildungsbiografie später mit einem Studium beginnen!"