Silicon Austria, Innovation, Mikroelektronik

Silicon Austria: Forschung auf Weltniveau

Um Österreich im Bereich Mikroelektronik-Forschung international an die Spitze zu bringen, investieren Bund, Länder und Industrie 280 Millionen Euro in neue Forschungszentren. Für Bundeskanzler Kern ein „Paradebeispiel für den innovativen, unternehmerischen Staat, den wir brauchen“.

Bundeskanzler Christian Kern und Infrastrukturminister Jörg Leichtfried haben gemeinsam mit VertreterInnen der Länder und Sabine Herlitschka, Vizepräsidentin des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie, die Förderinitiative „Silicon Austria“ vorgestellt. 280 Millionen Euro werden in den nächsten Jahren in die Standorte Graz, Villach und Linz investiert, um Österreich im Bereich der Mikroelektronik an die Weltspitze zu bringen. Insgesamt 500 neue Top-Arbeitsplätze sollen dadurch entstehen. Schon jetzt arbeiten in der Elektronikindustrie mehr als 63.000 Menschen in über 180 Unternehmen und erwirtschaften einen Umsatz von rund 80 Mio. Euro.

Kern: „Stellen wir in diesem Bereich auch in Zukunft den Führungsanspruch“

„Wenn wir auch in Zukunft ein erfolgreicher Standort sein wollen, müssen wir uns ganz besonders auf unsere Stärken konzentrieren. Eine davon ist Mikroelektronik, und mit diesem Spitzenforschungszentrum stellen wir in diesem Bereich auch in Zukunft den Führungsanspruch. Silicon Austria ist auch ein Paradebeispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Staat und Unternehmen. Ein Beispiel für den innovativen, unternehmerischen Staat, den wir brauchen“, betont Bundeskanzler Christian Kern. Die Bedeutung von Innovation und Forschung für Österreich ist auch großes Thema im Plan A von Christian Kern.

Leichtfried: „Mikroelektronik durchzieht alle Lebensbereiche“

„Mikroelektronik durchzieht alle Lebensbereiche: unsere Autos, das Handy, sogar elektrische Zahnbürsten. Mit dem neuen Forschungszentrum Silicon Austria sorgen wir dafür, dass ‚Mikroelektronik Made in Austria‘ eine Weltmarke wird. Was die Schweizer bei den Uhren sind, wird Österreich für Elektronik und Mikroelektronik“, sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.

Gemeinsame Initiative von Staat und Wirtschaft

Von den insgesamt 280 Millionen Euro steuert der Bund 70 Millionen Euro bei, die Bundesländer Steiermark, Kärnten und Oberösterreich gemeinsam die gleiche Summe. Noch einmal 140 Millionen wird die Industrie investieren. Das Geld soll für die nächsten fünf Jahre zur Verfügung stehen. Forschungsschwerpunkte in den Zentren werden die Themen Sensorik, Hochfrequenz und Leistungselektronik sein.

Silicon Austria im Videoporträt