Unternehmen entlasten, Jobs schaffen

Bundeskanzler Christian Kern will österreichische Unternehmen um 2 Milliarden Euro entlasten. Vor allem Klein- und Mittelunternehmen sollen von den Maßnahmen profitieren.

Bei einem Besuch der Firma „Hawlan Elektrotechnik und Elektrohandwerk“ präsentierte Christian Kern seinen Plan für Österreichs Unternehmen. „Der Pakt mit der Wirtschaft für die Zukunft“ umfasst zahlreiche Maßnahmen zur Entlastung. So sollen die Lohnnebenkosten um drei Milliarden Euro gesenkt werden. Für die ArbeitnehmerInnen fordert die SPÖ einen steuerfreien Mindestlohn von 1.500 Euro.

Kern: „Die positive Entwicklung muss weitergehen!“

„Der Wirtschaftsaufschwung ist auf breiter Front da. Unsere Aufgabe jetzt ist aber, dafür zu sorgen, dass diese Entwicklung weitergeht“, sagt Christian Kern. Dazu müssen Unternehmen entlastet und zu weiteren Investitionen angeregt werden. Sein Angebot an die österreichischen Unternehmen ist klar: „Ich verbessere Ihre Rahmenbedingungen, Sie investieren, noch stärker als bisher, in Jobs und Standort.“

Der Plan A für Österreichs Unternehmen

Einige der Maßnahmen im Umfang von 4,4 Milliarden Euro sind:

  • Senkung der Lohnnebenkosten um 3 Milliarden Euro
  • Job-Bonus für jeden zusätzlich geschaffenen Job (500 Millionen Euro)
  • Start-up-Förderung (300 Millionen Euro)
  • Anhebung der Forschungsprämie auf 1,4 Prozent (150 Millionen)
  • KMU-Investitionszuwachsprämie (175 Millionen)

Dem gegenüber stehen Belastungen im Umfang von 2,5 Milliarden Euro. Diese sollen auch ArbeitnehmerInnen zugutekommen, wie der steuerfreie Mindestlohn von 1.500 Euro, die Erhöhung der Lehrlingsentschädigung oder rechtliche Anspruch auf den Papamonat. Unterm Strich bleibt eine Entlastung für Unternehmen im Ausmaß von 2 Milliarden Euro.