Rendi-Wagner und Heinisch-Hosek präsentieren Kampagne der SPÖ-Frauen

Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner und SPÖ- Frauenvorsitzende Gabriela Heinisch-Hosek haben die SPÖ-Kampagne „Eine starke Stimme für Frauen“ vorgestellt.

Arbeit soll sich lohnen

„Wir wollen, dass sich Arbeit für Frauen lohnt, damit alle ein gutes und selbstbestimmtes Leben führen können“, sagt Pamela Rendi-Wagner, die Forderungen aus dem Plan A – dem Wahlprogramm der SPÖ – aufgreift, um die Arbeitsmarkt- und Einkommenschancen von Frauen nachhaltig zu verbessern. Die Gesundheits- und Frauenministerin fordert einen Mindestlohn von 1.500 Euro für alle steuerfrei, wovon 200.000 Frauen profitieren, und ein „Fairnesspaket“ im Bereich der Teilzeitbeschäftigung, das Überstundenzuschläge inkludiert. Rendi-Wagner spricht sich für ein Lohntransparaenzgesetz für Unternehmen aus, denn „erst wenn die Gehälter der Männer transparent ausgewiesen werden, werden Frauen gleichviel verdienen.“ Um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können fordert sie außerdem den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr sowie ein zweites gratis Kindergartenjahr.

Sicherheit für Frauen

„Frauen leben länger, aber nicht gesünder“, sagt Rendi-Wagner, die auf vielfache Belastungen für Frauen im sozialen Bereich, der Arbeit und Bildung verweist. Der Aktionsplan für Frauengesundheit und die Kampagne der SPÖ-Frauen richten den Fokus auf Frauengesundheit, die laut Rendi-Wagner immer wichtiger wird und unterstreicht, dass  „die SPÖ steht für eine innovative und erstklassige Gesundheitsversorgung in Österreich“ steht. Im Bereich des Gewaltschutzes und der Gewaltprävention verweist Rendi-Wagner auf die Anlaufstellen für Frauen, das Gewaltschutzkonzept und die Frauenhelpline, die von der SPÖ umgesetzt werden konnten. Trotzdem sind für die Ministerin weitere Investitionen nötig, um Schutz vor Hass im Netz wie im realen Leben entgegenzuwirken. Rendi-Wagner betont: „Wir wollen, dass sich alle Frauen in Österreich sicher fühlen.“

Kampf gegen Armut und Ungleichheit

Gabriele Heinisch-Hosek hält fest, dass Frauen überproportional von Armut betroffen sind und fordert daher, die Notstandshilfe unabhängig vom Einkommen des Partners auszubezahlen. Dies komme 16.000 Personen zugute, 80% darunter Frauen. Weiters setzt sie sich für eine Unterhaltsgarantie für Kinder ein, wobei der Regelbedarf pro Kind angepasst werden solle. Um Armut im Alter entgegenzuwirken fordert Heinisch-Hosek 1.000 Euro Mindestpension für 30 Beitragsjahre inklusive Kindererziehungszeiten und spricht sich für die Erhöhung der Pensionen unter 1.500 Euro aus. Paare sollen gemeinsam nicht unter 1.500 Euro Pension erhalten. „Bei diesen Maßnahmen wird Armutsvermeidung betrieben“, so Heinisch-Hosek.

„Frauen können sich auf uns verlassen“

Rendi-Wagner und Heinsich-Hosek betonten, dass es in allen Regionen, Bundesländern und im Bund es tolle Frauen gebe, die mit dieser Kampagne sichtbar gemacht werden sollen, was sich auch auf der Liste der SPÖ wiederspiegle: Durch das verschärfte Statut, das über das Reisverschlussprinzip hinausgeht, garantiert die SPÖ eine Mindestmandatszahl von 40% weiblichen Abgeordneten. „Wir alle sind eine starke Stimme für Frauen“, so Heinisch-Hosek, die betont: „Frauen in Österreich können sich auf uns verlassen.“

Weiterführende Informationen: SPÖ-Frauen

Fotos von der Kampagnen-Präsentation gibt es auf der Flickr-Seite der SPÖ-Frauen.