Erneuerbare Energie, Ökostrom,

Kern präsentiert Plan zu effizientem Ökostrom-Ausbau

In Österreich werden jährlich  864 Millionen Euro für neun Terawattstunden aus erneuerbaren Energien ausgegeben. In Zukunft soll diese Menge mit demselben Fördervolumen auf 33 Terawattstunden erhöht werden. Das stellt eine fast viermal so hohe Ausbeute wie bisher dar.

Möglich gemacht wird das durch den Abbau von nicht effizienten Technologien. Österreich muss sich  von Technologien trennen, die nicht ausreichend effizient sind, fordert Bundeskanzler Christian Kern. Dazu soll das Ökostromsystem auf einen Auktionsmechanismus umgestellt werden, womit die Biogas-Technologien ganz weg und Biomasse deutlich reduziert würden. Bundeskanzler Christian Kern legte dazu seinen Vorschlag vor. Im Sinne von Industrie und Endverbrauchern will Kern effiziente Technologien fördern „nicht die, die die besten Lobbyisten haben. Stattdessen wollen wir auf Photovoltaik, Wind und Kleinwasserkraft setzen.“

Heimische Industrie und Haushaltskunden profitieren

Durch das Mehrvolumen an Strom werden die Großhandelspreise günstiger und führen somit letztendlich zu niedrigeren Energiepreisen. "Bringen wir die Großhandelspreise runter durch einen massiven Ausbau der Erneuerbaren-Förderung, hätte die Industrie einen Standortvorteil, wodurch sie wieder in Effizienz investieren könnte“, so Kern. Bei Wind- und Kleinwasserkraft wird mit einem Auktions-Marktprämienmodell mit künftig rund sieben Cent pro kWh gerechnet, auch bei der Photovoltaik soll sich die Veränderung mit 5,8 Cent je kWh (gegenüber heute neun Cent) bemerkbar machen.

Energieeffizienzziel auf 1,5 Prozent erhöhen

Das derzeitige Energieeffizienzziel von 0,6 Prozent ist für Bundeskanzler Kern zu niedrig angesetzt. Ziel sei es, dies auf eineinhalb Prozent zu erhöhen. Das System der Energieeffizienz soll laut Kern zwar grundsätzlich gleich bleiben, es gilt aber die Maßnahmen zu durchforsten, welche etwas bringen und welche nicht.

Mehr dazu im Plan A von Bundeskanzler Christian Kern