Studie bestätigt positive Effekte von 1.500 Euro Mindestlohn

Eine aktuelle Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) verdeutlicht die positiven Auswirkungen des Mindestlohns von 1.500 Euro. Insgesamt knapp 300.000 Menschen werden von diesem erhöhten Mindestgehalt profitieren.

9,1 Prozent der unselbstständig Beschäftigten würden vom Mindestlohn profitieren, geht aus der Wifo-Studie im Auftrag der Arbeiterkammer hervor. Der durchschnittliche Stundenlohn der betroffenen Beschäftigten würde dadurch um 17,1 Prozent steigen.

„Die Studie zeigt, dass der Mindestlohn eine absolut richtige Entscheidung im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist. Dank der Initiative von Bundeskanzler Christian Kern wurden bereits in einigen Branchen neue Kollektivverträge von über 1.500 Euro abgeschlossen. Jetzt geht es darum, dass alle Beschäftigten davon profitieren können“, betont Sozialminister Alois Stöger. SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder betont: „Ein Mindestlohn von 1.500 Euro hält nur Gutes für Österreich bereit. Er wertschätzt geleistete Arbeit, stärkt den Konsum und macht die Gesellschaft insgesamt gerechter.“

„Ein Mindestlohn von 1.500 Euro bringt Frauen sehr viel und ist auch für unsere Wirtschaft gut“, sagte heute SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek zur Wifo-Studie. „Der Mindestlohn muss für alle Branchen gelten und es muss weitergehen. Wir wollen, dass die ersten 1.500 Euro für alle steuerfrei sind“, so Heinisch-Hosek. „Frauen sollen endlich mehr verdienen. Es geht bergauf, vom Aufschwung müssen alle profitieren“, so Heinisch-Hosek.