CT-Untersuchungen, MRT-Untersuchungen

Wartezeiten auf CT- und MRT-Untersuchungen deutlich gesunken

Die Wartezeiten auf MRT- und CT-Untersuchungen sind signifikant gesunken. Rund 80 Prozent der Institute in Wien und Niederösterreich, wo die Wartezeiten am längsten waren, haben die Vorgaben inzwischen erfüllt, berichtet Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner.

Wirtschaftskammer und Sozialversicherungen haben Ende März vereinbart, dass PatientInnen binnen maximal zehn Arbeitstagen einen Termin für CT-Untersuchungen und binnen 20 Arbeitstagen einen Termin für MRT-Untersuchungen bekommen müssen. Außerdem wurde Transparenz geschaffen, indem bereits 90 Prozent der Anbieter die durchschnittlichen Wartezeiten auf ihren Homepages ausweisen.

Medizinische Notwendigkeit zählt – nicht die Geldbörse

Die Gesundheitsministerin zeigte sich zuversichtlich, dass bis Ende des Jahres kein Institut mehr längere Wartezeiten als zehn bzw. 20 Tage aufweisen wird. Anfang 2018 wird evaluiert, ob die Vereinbarung tatsächlich von allen Anbietern vollständig umgesetzt wird. Nicht die Geldbörse der PatientInnen, sondern die medizinische Notwendigkeit müsse ausschlaggebend sein, betonte Rendi-Wagner.