Burgenlandwahl: SPÖ bleibt stärkste Kraft in den Gemeinden

Der SPÖ Burgenland ist es gelungen, bei der Anzahl der Mandate stärkste Kraft zu bleiben. „Das ist Ergebnis des Engagements und Einsatzes der BürgermeisterInnen und GemeinderätInnen vor Ort“, betonen die interimistischen SPÖ-BundesgeschäftsführerInnen Brunner und Matznetter.

Insgesamt erreichte die SPÖ bei den Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen im Burgenland 1.461 der insgesamt 3.143 zu vergebenden Gemeinderatsmandate. Bei der Wahl der BürgermeisterInnen stehen wichtige Entscheidungen noch aus: Am 29. Oktober kommt es in 19 Kommunen zu Stichwahlen. „Wir gratulieren allen burgenländischen SozialdemokratInnen – allen voran den SPÖ-BürgermeisterInnen und –GemeinderätInnen sowie SPÖ-Landesparteivorsitzendem Hans Niessl zu diesen Erfolgen“, so Andrea Brunner und Christoph Matznetter.

Niessl: „Niederlage der Kurz-ÖVP“

Die Wahlen zeigen eindrucksvoll „das große Vertrauen, das die Menschen im Burgenland in Landeshauptmann, SPÖ-Landesparteivorsitzenden Hans Niessl und sein Team haben“, betonen Brunner und Matznetter. Niessl sieht die Ergebnisse der Burgenlandwahl als "die erste Niederlage der Kurz-ÖVP".

Deutliche Zuwächse in Güssing und Neudörfl

In Neustift bei Güssing erreichte die SPÖ mit 83,9 Prozent ihr zweitbestes Ergebnis (nach Tschanigraben, wo sie als einzige Partei antrat). Besonders erfreulich ist etwa auch der Erfolg von Vinzenz Knor, Bürgermeister der südburgenländischen Stadt Güssing. Er konnte sein hervorragendes Wahlergebnis von 2012 um 1,93 Prozentpunkte ausbauen und erreichte nun 60,55 Prozent der Stimmen. „Knor hat sich damit klar gegen die Kandidaten von ÖVP und FPÖ durchgesetzt“, betont Matznetter. Auch in Neudörfl konnte die SPÖ mehr als vier Prozent auf knapp 57 Prozent der Stimmen zulegen.

SPÖ stellt jüngsten Bürgermeister

 „Mit dem 20-jährigen Fabio Halb aus Mühlgraben, der sensationelle 79,4 Prozent der Stimmen erhielt, stellen wir SozialdemokratInnen den jüngsten Bürgermeister von ganz Österreich“, freut sich Andrea Brunner.