„Nur eine Stimme für die SPÖ verhindert schwarz-blauen Sozialabbau“

Beim traditionellen Wahlkampfabschluss der SPÖ Wien appellierte Bundeskanzler Christian Kern, die Stunden bis zur Wahl zu nutzen, Unentschlossene zu überzeugen: „Wir haben noch Zeit das Ding zu drehen, ich bin überzeugt gemeinsam schaffen wir das!“

Hunderte Anhängerinnen und Anhänger und VertreterInnen der Sozialdemokratie haben sich am Viktor-Adler-Markt eingefunden, um gemeinsam mit SPÖ-Spitzenkandidat und Bundeskanzler Christian Kern den Wahlkampfabschluss der SPÖ Wien wie gewohnt in Favoriten zu begehen: „Dieser Platz war, ist und wird immer unser Platz bleiben!“, rief Kern unter großem Applaus und Zurufen seinem Publikum zu. Österreich stehe vor der wichtigsten Richtungsentscheidung seit Jahrzehnten sagte Kern und sprach gleichzeitig eine Warnung vor einer neuerlichen schwarz-blauen Regierung aus. Die Frage sei „wollen wir unter Schwarz-Blau aufwachen, wo Sozialabbau und Einschnitte in Pensionen, Pflege, Bildung und Sicherheit drohen, oder wollen wir den Weg der sozialen Verantwortung fortsetzen?“ Wer verhindern will, dass sich das schwarz-blaue Experiment des Sozialabbaus wiederholt, für den „gibt es nur eine Möglichkeit: eine Stimme für die SPÖ!“

Politik für die vielen, nicht die wenigen

„Wir lassen uns von Hetzkampagnen nicht beeindrucken“, stellte der Kanzler klar, denn „wir stehen für die Interessen der 95 Prozent und nicht die der Superreichen und Verleger.“ Wir müssen all jene entlasten, die Tag für Tag aufstehen, arbeiten gehen, die unsere Kinder großziehen, „das ist eine Frage der Gerechtigkeit! Manche brauchen ja keine Politik, die können es sich selbst richten – auf die anderen müssen wir schauen.“ Bei den Mieten etwa hat sich gezeigt, dass die ÖVP lieber ihre Großspender aus der Immobilienwirtschaft schützt, als junge Leute, die die Hälfte ihres Einkommens für die Miete ausgeben müssen. Mit Schwarz-Blau II wird es keine Entlastung für Menschen, mit kleinen oder mittleren Einkommen geben. „Sie werden wieder die kleinen Leute verraten, zuerst Milch und Honig versprechen und nach der Wahl kommt dann die bittere Pille“, warnte der Kanzler.

Wählen wir den Weg der sozialen Verantwortung

Der Kanzler hingegen steht in der Tradition Kreiskys und Vranitzkys. Beide standen immer „für wirtschaftlichen Erfolg, gerechte Modernisierung und soziale Verantwortung“. So ist es dank der SPÖ endlich gelungen, dass ArbeiterInnen und Angestellte nun gleichgestellt werden. Dabei geht es nicht nur um Kündigungsfristen und Krankengeld „sondern um den nötigen Respekt vor der Lebensleistung von 1,3 Millionen Menschen“.

Auch dabei am Viktor-Adler-Markt waren unter anderem Bundesministerin Pamela Rendi-Wagner, Staatssekretärin Muna Duzdar, SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder, SPÖ-BundesgeschäftsführerInnen Andrea Brunner und Christoph Matznetter, VertreterInnen der Wiener Stadtregierung wie Bürgermeister Michael Häupl und Stadträtin Sandra Frauenberger, die Vorsitzende der SPÖ Favoriten Kathrin Gaal und die Favoritner Nationalratsabgeordnete Petra Bayr, GPA-djp-Vorsitzender Wolfgang Katzian sowie Bundesministerin a.D. Lore Hostasch. Sie alle zeigen sich für die letzten Stunden vor der Wahl hochmotiviert.