Arbeitslosigkeit sinkt weiter – Aktion 20.000 greift

Die Situation am Arbeitsmarkt verbessert sich weiter deutlich: Gegenüber dem Vorjahresmonat sinkt die Arbeitslosigkeit im Oktober um 4,6 Prozent. „Die  Bundesregierung unter Bundeskanzler Christian Kern hat Österreich zurück auf die Überholspur gebracht“, sagt Arbeitsminister Alois Stöger.

Die positiven Konjunkturprognosen und die Monat für Monat besseren Arbeitsmarktzahlen zeigen, dass die Maßnahmen der SPÖ-geführten Regierung wirken. „Das ist das Ergebnis der harten Arbeit und der Durchsetzungskraft der Sozialdemokratie gegenüber einer Politik des Krankjammerns, Blockierens und interner Machtkämpfe, die schließlich zu Neuwahlen geführt haben“, sagt Stöger.

„Aus für Aktion 20.000 wäre verantwortungslos“

Erstmals seit sechs Jahren verzeichnet Österreich auch einen Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Generation 50+. Auch der Anstieg der Langzeitarbeitslosen konnte nahezu gestoppt werden – ein unmittelbarer Erfolg der von der SPÖ erkämpften Aktion 20.000: „Gerade jetzt gilt es, konsequent weiterzuarbeiten, damit auch ältere Arbeitslose neue Perspektiven erhalten“, betont der Sozialminister und kritisiert die Überlegungen der schwarzen und blauen KoalitionsverhandlerInnen, die Aktion 20.000 wieder einstellen zu wollen: „Ein so erfolgreich gestartetes Projekt, das gesamtgesellschaftlich derart wertvoll ist, zurückdrehen, wäre widersinnig und vollkommen verantwortungslos. Mit Arbeitslosen spielt man nicht. Es geht um Menschen, ihre Würde und ihren verdienten Platz in unserer Gesellschaft.“

Alle müssen vom Aufschwung profitieren

Die einsetzende Hochkonjunktur zeigt sich auch bei den Beschäftigungszahlen. Mit Ende Oktober 2017 sind in Österreich rund 3.676.000 Personen unselbständig beschäftigt, das sind 65.000 mehr als noch im Oktober des Vorjahres. „Die Regierung Kern hat mit dem Beschäftigungsbonus und den Investitionspaketen für Gemeinden sowie für Klein- und Mittelbetriebe die Konjunktur effizient gestützt, die Regionen gestärkt und gezielt Investitionen angekurbelt. Das erwarte ich mir auch von der kommenden Bundesregierung.“ Stöger warnt davor, sich lediglich auf die Konjunktur zu verlassen und nur die Interessen der Unternehmen im Auge zu haben. "Wer vom Interessenausgleich abgeht und nur die eigene Klientel im Auge hat, nimmt in Kauf, große Teile der Bevölkerung vom Aufschwung auszuschließen", so Stöger.