Tag der Kinderrechte: Zugang zu Bildungs- und Freizeitangeboten sichern

Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte fordern SPÖ-Politkerinnen Zugang aller Kinder zu Bildungs- und Freizeiteinrichtungen.

Vor 25 Jahren wurde die Kinderrechtekonvention in Österreich ratifiziert. Eine umfassende Konvention, die den besonderen Schutz von Kindern in allen Lebenslagen vorsieht. Doch auch 25 Jahre später sind diese Rechte noch nicht für alle Kinder umgesetzt. So sind mehr als 300.000 Kinder in Österreich von Armut betroffen. "Gerade die derzeit laufenden Regierungsverhandlungen zwischen Schwarz-Türkis-Blau geben Grund zur Sorge, dass Kinderarmut nicht weniger, sondern in den nächsten Jahren mehr wird“, sagt SPÖ-Familiensprecherin Angela Lueger. Kürzungen in der Mindestsicherung oder im Bildungsbereich würden Kinderarmut befeuern. „Es braucht dringend die Realisierung der Idee der Kindergrundsicherung sowie die Unterhaltsgarantie für Kinder von AlleinerzieherInnen. Diese Maßnahmen helfen Kindern konkret und so schnell wie möglich. Es ist die Pflicht der Politik, Kinder aus der Armutsspirale zu holen und das jetzt!“, betont JG-Vorsitzende Katharina Kucharowits.

Alle Kinder inkludieren

„Österreich hat sich mit der Unterzeichnung der Behindertenkonvention zu Inklusion auf allen Ebenen bekannt, das soll insbesondere für Kinder mit Behinderung und ihren Familien gelten“, betont SPÖ-Breichssprecherin für Menschen mit Behinderung Ulrike Königsberger-Ludwig. Das gelte für den Bildungs- ebenso wie für den Freizeitbereich. Sie fordert einen Zugang zu inklusiven Bildungseinrichtungen für alle Kinder und mehr Unterstützung und Hilfe für die Familien sowie attraktive Freizeitangebote, etwa musikalischen Unterricht oder sportliche Aktivitäten. „Diese Angebote müssen ausreichend vorhanden sein, ohne hohe Kosten und so organisiert, dass unabhängig vom eigenen Geldbörsel und Wohnort alle Kinder Zugang haben.“