Zwischenbericht zeigt: Aktion 20.000 wirkt

Ein aktueller Zwischenbericht zur Aktion 20.000 zeigt: Die Arbeitsmarktinitiative hat alle Erwartungen übertroffen. Sozialminister Alois Stöger fordert, diese „ungebremst fortzusetzen.“

 

Die Generation 50+ hat es schwer am Arbeitsmarkt. Mit dem Ziel, die Langzeitarbeitslosigkeit in dieser Gruppe zu halbieren, ist die Aktion 20.000 im Juli in Modellregionen in allen Bundesländern gestartet. Der Zwischenbericht zeigt: Die Arbeitsmarktinitiative hat alle Erwartungen übertroffen. Während Langzeitarbeitslosigkeit bei Über-50-jährigen österreichweit um 2,3 Prozent gestiegen ist, konnte in den Modellregionen eine durchschnittliche Reduktion von 1,4 Prozent erreicht werden. Für Sozialminister Alois Stöger ist klar: Die Aktion 20.000 ist ein „effektives Instrument“ und muss „ungebremst fortgesetzt werden“. Er fordert, die Initiative wie geplant auf ganz Österreich auszuweiten.

 

Win-win-Situation, von der alle profitieren

 

Über 1.500 Stellen wurden bereits geschaffen. Alle Jobs in der Aktion 20.000 werden nach kollektivvertraglichen Regeln bezahlt. „Bei der Aktion 20.000 geht es um sinnstiftende Jobs, die den Betroffenen eine neue Perspektive eröffnen und gleichzeitig einen gesellschaftlichen Mehrwert erfüllen. Das ist eine Win-win Situation, durch die auch die knapp 600 Millionen Euro, die als Arbeitslosengeld für die 20.000 Betroffenen nötig wären, der gesamten Bevölkerung direkt zugutekommen“, so Stöger.