SPÖ-Frauen: Erheben wir gemeinsam unsere Stimme!

SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek und die Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende Renate Brauner haben ihre Unterstützungserklärungen für das Frauenvolksbegehren unterschrieben. Benötigt werden mindestens 8401 Unterschriften, damit es im Nationalrat behandelt werden kann.

Gemeinsam mit SPÖ-Wien-Landesparteisekretärin LAbg. Sybille Straubinger, SPÖ-Wien-Frauensekretärin LAbg. Nicole Berger-Krotsch, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner und vielen AktivistInnen haben die SPÖ Frauen bei der Medienaktion alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, ihre Stimme zu erheben und das Frauenvolksbegehren zu unterstützen. Denn gerade jetzt geht es mehr denn je darum, gemeinsam gegen die negativen Auswirkungen, die eine schwarz-blaue Politik für die Frauen mit sich bringt, aufzutreten. Darum zählt für das Frauenvolksbegehren jede Unterstützungserklärung. „Wir lassen uns das, wofür wir jahrzehntelang hart gekämpft haben, nicht mit einem Schlag zunichtemachen. Unser Ziel ist ein Zusammenschluss aller Frauen, um vereint für die Rechte der Frauen in unserem Land einzutreten. Erheben wir gemeinsam unsere Stimme“, stellen Heinisch-Hosek und Brauner fest.

Heinisch-Hosek: Frauenvolksbegehren ist wichtiges Instrument

SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek: „Von echter Gleichstellung sind wir in unserer Gesellschaft immer noch weit entfernt – nicht nur, wenn es um die eklatanten Lohnunterschiede geht. Darum ist es für mich nicht verständlich, dass die weiblichen Ministerinnen, allen voran die Frauenministerin dieses nicht unterstützt. Das Frauenvolksbegehren ist ein wirksames Instrument, um wichtigen frauenpolitischen Forderungen Nachdruck zu verleihen“.

Brauner: Stehen an politischem Wendepunkt

„Wir stehen im Moment an einem politischen Wendepunkt“, betont die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen Stadträtin Renate Brauner. „Gerade für die Frauen lassen die Pläne der schwarz-blauen Bundesregierung mehr Stillstand und Rückschritt als Fortschritt befürchten. Ich denke hierbei vor allem an die geplanten sozialen Kürzungen, die zu einem Großteil auf dem Rücken der Frauen ausgetragen werden, die Einführung eines 12-Stunden-Arbeitstages und einer 60-Stunden-Woche oder die Einschnitte in punkto weibliches Selbstbestimmungsrecht, die mich sorgenvoll in die Zukunft blicken lassen“, so Brauner.