Jetzt geht Schwarz-Blau unseren Fachkräften an den Kragen

Kein Tag vergeht, ohne dass neue schwarz-blaue Kürzungspläne bekannt werden. Nach den Schulen will Schwarz-Blau jetzt die Förderprogramme für Fachkräfte zusammenkürzen. Für SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch ist das eine „mutwillige Beschädigung unserer Wirtschaft“.

Vor kurzem wurde publik, dass die Kurz-Strache-Regierung plant, bei Integrationsmaßnahmen im Bildungsbereich den Sparstift anzusetzen. Jetzt wurde bekannt, dass Schwarz-Blau auch bei unseren Fachkräften Kürzungen vornehmen will. Für SPÖ-Sozialsprecher Muchitsch ist das völlig unverständlich: „Jeder weiß, dass die heimischen Unternehmen händeringend nach Fachkräften suchen. Doch statt dem Fachkräftemangel durch verstärkte Angebote und Förderungen entgegenzuwirken, verschlimmern Kurz und Strache die Situation noch weiter, indem sie dem Arbeitsmarktservice drastische Einsparungen bei den Fachkräftestipendien aufzwingen“.

Fachkräftestipendien werden rigoros zusammengestrichen

Konkret sollen laut Medienberichten die Fachkräftestipendien von 41 Mio. Euro auf 16 Mio. zusammengestrichen werden, die „Facharbeiterintensivausbildung plus“ soll sogar gänzlich abgeschafft werden. Muchitsch sieht in der schwarz-blauen Kahlschlagspolitik „eine mutwillige Beschädigung unseres bewährten Ausbildungssystems und unserer Wirtschaft“.

Schwarz-Blau spart nicht im System, sondern direkt bei den Menschen

Die schwarz-blauen Kürzungsvorhaben, die jetzt im Tagestakt an die Öffentlichkeit dringen, zeigen eines ganz deutlich: Kurz und Strache sparen keineswegs – wie in der schwarz-blauen Märchenstunde behauptet – im System, sondern beinhart und direkt bei den Menschen. „Während man bei den Lehrlingen und FacharbeiterInnen kürzt, verteilt die schwarz-blaue Regierung milliardenschwere Steuerzuckerln an Großkonzerne und gibt für ihre aufgeblähten Ministerbüros hunderttausende an Steuereuros aus“, betont Muchitsch.