Rauchverbot, Volksbegehren,

Schwarz-Blau macht Österreich zum Aschenbecher Europas

In nur 100 Tagen hat Schwarz-Blau in Österreich Vieles zum Schlechteren verändert. Traurige Höhepunkte sind der knallharte Sozialabbau und der gesundheitspolitische Irrsinn der Abschaffung des Rauchverbots.

Mit dem Rauchverbot in der Gastronomie wäre im Mai 2018 ein gesundheitspolitischer Meilenstein in Kraft getreten, der viel menschliches Leid verhindert hätte. Doch wer glaubt, dass sich über die Bedeutung einer guten Gesundheit alle im Klaren sind, hat die Rechnung ohne Kurz und Strache gemacht. Schwarz-Blau ist der Schutz der Gesundheit der ÖsterreicherInnen ganz offensichtlich kein Anliegen, denn die ÖVP- und FPÖ-Abgeordneten haben im Parlament vor kurzem geschlossen (!) für die Aufhebung des Rauchverbots gestimmt. Ein gesundheitspolitischer Irrsinn, der international seinesgleichen sucht, wie SPÖ-Gesundheitssprecherin Pamela Rendi-Wagner betont: „Der heutige Parlamentsbeschluss ist weltweit einzigartig. Bis heute hat es kein Land gegeben, das in Sachen NichtraucherInnenschutz einen Schritt zurück gemacht hat“.

Schwarz-blaue Menschenverachtung und Verantwortungslosigkeit

Dass Kurz und Strache das Aus für das Rauchverbot beschlossen und Österreich so zum Aschenbecher Europas gemacht haben, zeugt für Rendi-Wagner von einer „beinahe militanten Menschenverachtung und von einer Verantwortungslosigkeit und Ignoranz, die ihresgleichen sucht“. Schwarz-Blau ignoriert nicht nur die Warnungen aller GesundheitsexpertInnen, sondern fährt auch über mehr als 573.000 ÖsterreicherInnen drüber, die bis dato das Volksbegehren „Don’t Smoke“ unterstützt haben. Mit dem Aus für das Rauchverbot „verrät Schwarz-Blau das Schützenswerteste unserer Gesellschaft, die Gesundheit unserer Kinder“, so Rendi-Wagners Kritik. Die Auswirkungen des Rauchens sind dramatisch: In Österreich sterben jedes Jahr 13.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. 1.030 PassivraucherInnen sterben pro Jahr, 30 Prozent davon sind Kinder.

WEB-TIPP:
Aufstehen. Unterschreiben. Weitersagen! Hier kann man das NichtraucherInnen-Volksbegehren unterstützen.