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SPÖ-Enquete im Parlament: „Die Zukunft der Lehre“

Bei einer Enquete der SPÖ zum Thema „Zukunft der Lehre – Berufsausbildung 2030“ betonen SPÖ-Parteichef Christian Kern und SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid, wie wichtig eine gute Lehrausbildung für den Standort Österreich ist.

Für SPÖ-Parteivorsitzenden Christian Kern und SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid ist klar, dass eine gute Ausbildung unserer Fachkräfte ein wesentlicher Standortfaktor für Österreich und „entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit“ ist. Bei der SPÖ-Enquete forderten sie deshalb bessere Rahmenbedingungen für die Lehrausbildung und mehr gesellschaftliche Anerkennung für Lehrlinge. Denn Schwarz-Blau gefährdet mit ihren neoliberalen Streichungsorgien die Zukunft unserer jungen Fachkräfte und die internationale Reputation der dualen Ausbildung.

SPÖ für besseres Image und gute Rahmenbedingungen für die Lehrausbildung

Momentan sinkt die Zahl der jungen Menschen, die sich für eine Lehre entscheiden. Waren es in den 2000er Jahren noch mehr als 130.000 Lehrlinge im Jahr, sind es heute nur mehr rund 106.000. Nachfrage nach Fachkräften gibt es in der österreichischen Wirtschaft aber genug, vor allem im technischen Bereich und in der Industrie. Deswegen ist es extrem wichtig, das Image der Lehrausbildung zu stärken und gute Rahmenbedingungen für junge Menschen zu schaffen, sagt SPÖ-Chef Christian Kern. SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid betont dabei, dass auch auf die Herausforderungen der Digitalisierung eingegangen werden muss: „Welche Berufsbilder, welche Kompetenzen brauchen wir in hochautomatisierten Betrieben?“

Schwarz-Blau zerstört die Zukunft der Lehrlinge

In den letzten Jahren sind unter den SPÖ-geführten Regierungen bereits wichtige Maßnahmen gesetzt worden – zum Beispiel das Erfolgsmodell „Lehre mit Matura“, die Abschaffung der Internatskosten, die Ausbildungspflicht bis 18 und die Ausbildungsgarantie bis 25. In ihrer Kürzungswut will Schwarz-Blau aber genau solche Maßnahmen streichen, und gefährdet dadurch die Zukunft vieler junger Menschen. Für die Ausbildungsgarantie bis 25 haben Kurz und Strache in ihrem unsozialen Budget keinen Cent mehr vorgesehen, dazu kommen noch die generellen Kürzungen im Bildungsbudget. „Ein großer Fehler“, kritisiert Kern.