Landesparteitag; Wahl, Oberösterreich

Birgit Gerstorfer als Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich wiedergewählt

Mit rund 90 Prozent hat die SPÖ Oberösterreich beim Landesparteitag ihre Vorsitzende Birigit Gerstorfer wiedergewählt. Die Soziallandesrätin ist ein starkes weibliches Gegengewicht zu Schwarz-Blau im Bundesland.

SPÖ-Parteivorsitzender Christian Kern freute sich über die Wiederwahl der ehemaligen AMS-Landesgeschäftsführerin, die bereits seit 2016 SPÖ-Landesparteivorsitzende und oberösterreichische Soziallandesrätin ist. „Die SPÖ Oberösterreich mit Birgit Gerstorfer an der Spitze ist die richtige soziale Alternative zur schwarz-blauen Koalition im Bundesland, die nichts als Kürzen kennt“, sagte Kern.

„10 Gebote“ der SPÖ gegen schwarz-blaue Grauslichkeiten

In ihrer Rede am Landesparteitag hat Birgit Gerstorfer eine klare sozialdemokratische Linie für das Bundesland präsentiert, um dem unsozialen Spardiktat der schwarz-blauen Koalition in Oberösterreich zu kontern. Mit nicht verhandelbaren „Zehn Geboten“, darunter ein Nein zur 60-Stunden-Woche und dem Rechtsanspruch auf ganztägige, ganzjährige und kostenlose Kinderbetreuung, stellt die SPÖ Oberösterreich einen Gegenentwurf zu den Grauslichkeiten von ÖVP-Landeshauptmann Stelzer und der FPÖ auf.  Gerstorfer machte klar: „Von eh schon wenig noch mal die Hälfte wegnehmen, das ist menschenverachtend, das ist herzlos, das ist schamlos und das ist ganz bestimmt nicht christlich-sozial!“

Starkes weibliches Gegengewicht zu Schwarz-Blau

Auch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner gratulierten der SPÖ-Landesvorsitzenden zur Wiederwahl. „Mit Birgit Gerstorfer gibt es weiterhin sozialdemokratischen Gegenwind zu den unsozialen Einschnitten von ÖVP und FPÖ“, betonte Lercher. Als SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin zeigte sich Andrea Brunner besonders erfreut, dass die SPÖ Oberösterreich mit Gerstorfer eine starke sozialdemokratische Frau an die Spitze stellt: „Wie bereits in den letzten zwei Jahren wird Birgit Gerstorfer auch in Zukunft ein starkes weibliches Gegengewicht zu Schwarz-Blau sein!“