SPÖ macht gegen schwarz-blaue 60-Stunden-Woche mobil

Grafik: SPÖ

Mit einer österreichweiten Aktionswoche macht die SPÖ auf die Nachteile der 60-Stunden-Arbeitswoche aufmerksam, die uns Kurz und Strache aufzwingen wollen. Unter dem Motto „Es ist zum Weinen“ werden Info-Materialien verteilt, die zeigen, wie arbeitnehmer- und familienfeindlich die 60-Stunden-Woche ist. 

Nach dem Streichen wichtiger Beschäftigungsprogramme wie der Aktion 20.000 und den Kürzungen bei Arbeitsmarktservice und Lehrlingsausbildung unternimmt die Kurz/Strache-Regierung nun den nächsten Anschlag auf die ArbeitnehmerInnen. Kurz und Strache wollen mit allen Mitteln die 60-Stunden-Arbeitswoche durchpeitschen. Konzernkanzler Kurz will damit die Wünsche seiner Großspender befriedigen, die ihre Profite auf Kosten der Beschäftigten maximieren wollen. FPÖ-Chef und Vizekanzler Strache – bislang ein Gegner der Arbeitszeitverlängerung – ist einmal mehr krachend umgefallen und hat die WählerInnen verraten.

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Allein 2017 wurden 45 Mio. Überstunden nicht abgegolten

Schon jetzt arbeiten die heimischen ArbeitnehmerInnen hochflexibel – und vor allem: Österreichs Beschäftigte sind unfreiwillige Überstundenkaiser und leisten jedes Jahr Millionen an Überstunden, ein Großteil davon sogar unbezahlt. Denn allein letztes Jahr wurden 45 Mio. Überstunden nicht abgegolten. Trotzdem wollen uns Kurz und Strache die 60-Stunden-Arbeitswoche aufs Auge drücken. „Profitieren werden davon nur die Unternehmen. Den Menschen drohen Lohnraub, mehr Druck und schlechtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, warnt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher, der gemeinsam mit der stv. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Brunner an einer Verteil- und Infoaktion in Wien teilgenommen hat. Die schwarz-blaue 60-Stunden-Woche hat aber noch viele weitere Nachteile. So bleiben Gesundheit, Familie und Kinder auf der Strecke, zudem kostet eine Verlängerung der Arbeitszeit Jobs und senkt die Löhne.

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Kein Hackeln bis zum Umfallen!

Die SPÖ mobilisiert bundesweit gegen die 60-Stunden-Woche. Bis zum 16. Juni finden in ganz Österreich zahlreiche Aktionen statt, bei denen hunderte Freiwillige über die Nachteile der 60-Stunden-Woche informieren. Neben Info-Materialien werden auch Zwiebeln und Taschentücher verteilt – denn die 60-Stunden-Woche ist wirklich zum Weinen. „Dass den Menschen von der Kurz/Strache-Regierung ein ‚Hackeln bis zum Umfallen‘ aufgezwungen wird, ist weder gerecht noch zeitgemäß“, kritisiert Max Lercher das unsoziale Retro-Konzept von Kurz und Strache, bei dem die ArbeitnehmerInnen-Rechte mit Füßen getreten werden.

Foto: SPÖ / Hannah Schwaiger
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher und die stv. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Brunner bei einer Aktion gegen die schwarz-blaue 60-Stunden-Woche in Wien. Foto: SPÖ / Hannah Schwaiger

SERVICE:
Hier finden sich alle Termine zur Aktionswoche gegen die schwarz-blaue 60-Stunden-Woche.

Und hier gibt es Fotos von den Aktionen gegen die 60-Stunden-Woche.