Steirischer Herbst für Rendi-Wagner

Gf. SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner besuchte die Steiermark. Im Zentrum standen der Dialog und die schwarz-blauen Kürzungen bei den Lehrwerkstätten.

„Den Dialog suchen, gemeinsam Lösungen erarbeiten und sich selbst vor Ort ein Bild machen", war das Ziel von gf. SPÖ-Bundesparteivorsitzender Rendi-Wagner. Beim Steiermark-Tag gab es daher neben Betriebsbesichtigungen auch Gespräche mit der Parteijugend und dem Landesparteivorstand. Rendi-Wagner sagte, es geht nun darum, nach vorne zu schauen und sich um Oppositionsarbeit und soziale Inhalte zu kümmern.

SPÖ-Landesparteivorsitzender Michael Schickhofer bewertete den Steiermark-Tag Rendi-Wagners sehr positiv und optimistisch: „Wir gehen Hand in Hand in die Zukunft.“ Gemeinsame Themen sind leistbares Wohnen, Zugang zum Gesundheitssystem für alle und die Stärkung des ländlichen Raums. "Da sind wir gemeinsam in einem Boot“, sagte Schickhofer. Gleichklang gibt es auch, wenn es um die schwarz-blaue Politik gegen ArbeitnehmerInnen geht.

Die Chefin macht sich selbst ein Bild

Die Kürzungspolitik der Regierung ist für Pamela Rendi-Wagner "Zukunftsraub an unseren Kindern“. Die krassen Einsparungen beim Arbeitsmarktservice (AMS) sind ein harter Schlag für Lehrlinge, die sich eine zweite Chance verdienen. Beim Besuch der überbetrieblichen Lehrwerkstatt von „Jugend am Werk“ Graz wurde das sehr deutlich: Die jungen Menschen machen sich Sorgen. Denn die Einsparungen bei den Lehrwerkstätten treffen sie ganz persönlich. Sie müssen mit deutlich weniger Geld rechnen, da ihre Ausbildungsbeihilfe gekürzt wurde. Eine unfaire und kurzsichtige Politik, erklärte Rendi-Wagner. „Die SPÖ steht für eine Politik, bei der kein Jugendlicher zurückgelassen wird. Und wer heute bei Bildung und Ausbildung einspart, verhindert die Facharbeiter von morgen.“ Die SPÖ will daher noch alles gegen die Kürzungen bei den Lehrwerkstätten unternehmen.