Wer hilft, darf keine Nachteile haben!

Bild: Freiwillige Feuerwehr Eisenerz

Der Winter hat Österreich fest im Griff. Tausende freiwillige HelferInnen sind im Dauereinsatz, um gegen die Schneemassen zu kämpfen. Wir als SPÖ wollen, dass diese Menschen endlich die Wertschätzung bekommen, die sie verdienen. Und das heißt auch: finanzielle Unterstützung.

Nach den Wetterkapriolen des vergangenen Sommers zeigt sich auch in diesen Tagen einmal wieder, wie unverzichtbar und wichtig die Arbeit der Menschen in den Freiwilligen Feuerwehren, den Rettungs- und Katastrophenschutzorganisationen ist, die sie selbstlos und oft unter Einsatz ihres Lebens für die Gesellschaft erbringen.

Geld aus Katastrophenfonds für HelferInnen

Wir als SPÖ wollen, dass diese Menschen endlich auch finanzielle Unterstützung erhalten:

  • Wir fordern als ersten und unmittelbaren Schritt, dass jene ArbeitnehmerInnen, die derzeit als Freiwillige im Einsatz sind und sich extra dafür frei genommen haben, ihren Verdienstentfall aus dem Katastrophenfonds ersetzt bekommen.

Derzeit ist es so, dass ArbeitnehmerInnen, die beispielsweise wegen gesperrter Straßen nicht zur Arbeit kommen können, Anspruch auf Entgeltfortzahlung haben. Der Helfer der Freiwilligen Feuerwehr, der dafür sorgt, dass die Straßen wieder passierbar werden, hat dagegen keinen solchen Anspruch. Diese Ungerechtigkeit muss beseitigt werden. Wir müssen dafür sorgen, dass unsere freiwilligen HelferInnen endlich besser unterstützt werden und sie ihre Arbeit ohne die Angst um Arbeitsplatz- oder Einkommensverlust leisten können.

Außerdem bekräftigen wir unsere Forderungen nach:

  • Anspruch auf fünf Tage Sonderurlaub
  • besserer arbeitsrechtlicher Absicherung für freiwillige HelferInnen.

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Bild: SPÖ

Im Juni letzten Jahres hat die SPÖ ein umfassendes Paket im Nationalrat eingebracht, ÖVP und FPÖ haben gegen die Verbesserungen für die Freiwilligen gestimmt. Wir fordern die Kurz/Strache-Regierung auf, endlich zu handeln und unserem Vorschlag zuzustimmen!