Zensur, Copyrightrichtlinie, EU-Richtlinie

Nein zu Zensur im Internet!

EU-Richtlinie: Nein zur Zensur im Internet!
EU-Richtlinie: Nein zur Zensur im Internet!

Wir wollen ein freies Internet, statt Upload-Filter und Zensur! Deshalb kämpfen wir gegen Artikel 13 der geplanten EU-Copyrightrichtlinie. Dieser sieht die Einführung von Upload-Filtern im Internet vor, die unausweichlich zur Einschränkung der Meinungsfreiheit und Zensur aller Internet-Nutzerinnen führen.

Die Konservativen wollen die EU-Richtlinie durchpeitschen, doch wir werden im Europäischen Parlament weiterhin vehement gegen die Copyright-Richtlinie kämpfen.

Wenn du uns in diesem Kampf unterstützen willst, dann unterschreibe hier!

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Das freie Internet darf weder durch das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverleger (Artikel 11) noch durch die Einführung von Upload-Filtern (Artikel 13) gefährdet werden. Denn: Upload-Filter sind Zensurmaschinen!

Drei Gründe, warum die Upload-Filter so problematisch sind:

  1. Die Upload-Filter bedeuten das Ende des offenen Internets: Die Filter-Infrastruktur, die geschaffen werden soll, führt zur automatisierten Kontrolle und Überwachung der NutzerInnen. Dem Missbrauch für politische Zwecke wird so Tür und Tor geöffnet.
  2. Upload-Filter sind extrem fehleranfällig. Obwohl YouTube und Goolge Software um hunderte Millionen Dollar zum Schutz von geistigem Eigentum einsetzt, werden permanent legale Videos zu Unrecht gelöscht. Ein genereller Upload-Filter wäre noch wesentlich fehleranfälliger – Algorithmen haben keine Ahnung von Mashups, verkennen Remixe und sind mit Parodien und Memes überfordert.
  3. Die Internetgiganten profitieren. Nur große Unternehmen im Silicon Valley haben die technischen und finanziellen Möglichkeiten, solche Filtersysteme zu entwickeln. Europäische Start-ups müssten diese Lizenzen kaufen, was Facebook, YouTube und Co. noch mächtiger macht.

Dazu kommt: Entgegen der ursprünglichen Zielsetzung bringt die neue Richtlinie keine wesentlichen Verbesserungen für Kunst- und Kulturschaffende. Eine faire und angemessene Vergütung für die Kreativen ist schon längst überfällig, wird aber mit der vorliegenden Urheberrechtsreform nicht erreicht. Stattdessen wird die Art und Weise, wie wir das Internet verwenden, wie wir Inhalte finden, lesen und teilen, für immer verändert – zum Nachteil aller NutzerInnen.