Beschäftigung

Jetzt Wirtschaft und Beschäftigung stärken!

Arbeitsmarkt Bild: SPÖ / Zinner

Österreich befindet sich in einer guten wirtschaftlichen Lage. Doch ein Ende ist bereits in Sicht. Wir sagen: Wir müssen jetzt in die Zukunft investieren! Wir brauchen ein Paket zu Stärkung von Wirtschaft und Beschäftigung. 

Die Industriekonjunktur befindet sich in Österreich derzeit im Abschwung. In der neuesten WIFO-Konjunkturprognose wurde das prognostizierte Wirtschaftswachstum Österreichs für das Jahr 2019 von 2,2 auf 1,7 Prozent nach unten korrigiert. Damit wird auch der Rückgang der Arbeitslosigkeit ein Ende finden und die Arbeitslosenquote wird sich bei knapp über 7 Prozent einpendeln. Das bedeutet, dass rund 400.000 Personen arbeitslos sein werden.

Abschwung entgegenwirken und drohende Arbeitslosigkeit bekämpfen

Die schwarz-blaue Bundesregierung hat keine geeigneten Maßnahmen getroffen. Wir wollen, dass nicht durch die Senkung der Körperschaftssteuer die reichsten Konzerne unterstützt werden, sondern dem Wirtschaftsabschwung entgegengewirkt und die drohende Arbeitslosigkeit bekämpft wird. Wir haben ein Paket zusammengestellt, das Investitionen erleichtern und Beschäftigung – insbesondere bei den älteren Arbeitslosen – fördern soll. „Der prognostizierte Budgetüberschuss muss schleunigst in die Menschen investiert werden, da sonst die Arbeitslosigkeit wieder steigen könnte, die auf einem zu hohen Niveau ist“, sagt unsere Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner

Konsum stärken. Der erste und beste Hebel, um die Konjunktur in Schwung zu bringen, ist die Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen. Die Steuerentlastung wirkt unmittelbar über die Erhöhung der Einkommen und führt damit zu einer Stärkung der Konsumnachfrage. Kleine und mittlere Einkommen müssen deshalb im Fokus stehen, weil diese den größten Teil des Einkommens für zusätzlichen Konsum ausgeben. Die Steuerentlastung fließt dadurch in den Wirtschaftskreislauf zurück und die Konjunktur wird angekurbelt.

Investitionen stärken. Im Konjunkturabschwung halten sich Unternehmen mit Investitionen zurück, was zu einem weiteren Rückgang des Wirtschaftswachstums führt. Damit die Unternehmen wieder mehr investieren, müssen Anreize geschaffen werden. Daher fordern wir, zeitlich begrenzte vorzeitige Abschreibungen für Unternehmen einzuführen, damit Investitionen vorgezogen werden. Und wir wollen, dass der gemeinnützige Wohnbau durch Zweckzuschüsse des Bundes gestärkt wird. Dies führt zu mehr Beschäftigung und damit wieder zu mehr Wirtschaftswachstum.

Beschäftigung stärken. Bis 2030 werden in Österreich rund 25.000 Pflegekräfte fehlen. Eine Investition in Fachkräfte-Ausbildung rentiert sich daher doppelt. Kurzfristig kommen Menschen in Schulungsmaßnahmen, mittel- bis langfristig mildern wir dadurch das Pflegeproblem. Wir wollen die Fachkräftestipendien wieder ausbauen, insbesondere im Bereich Pflegeausbildung. Außerdem fordern wir, die „Aktion 20.000“ wieder einzuführen. Die älteren Arbeitslosen sind derzeit die einzige Gruppe am Arbeitsmarkt, die nicht vom Wirtschaftsaufschwung profitieren kann. Allein die Fortführung der Aktion 20.000 hätte in Wien den Rückgang der Arbeitslosigkeit verdoppelt und die Langzeitarbeitslosigkeit um ein Drittel gesenkt.

Download: Paket zur Stärkung von Beschäftigung und Wirtschaft