SPÖ-Klimabonus: Gut für PendlerInnen und fürs Klima

Wer öffentlich in die Arbeit fährt, soll durch den SPÖ-Klimabonus künftig die große PendlerInnenpauschale statt der kleinen PendlerInnenpauschale erhalten. Das schont die Geldbörse und das Klima!

Rund eine Millionen ÖsterreicherInnen haben derzeit Anspruch auf eine PendlerInnenpauschale. Dabei wird nicht unterschieden, ob man mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Arbeit fährt. Mit dem Klimabonus wollen wir einen Anreiz schaffen, damit mehr Menschen künftig Bus und Bahn statt ihr Auto für den Arbeitsweg wählen. „Verantwortungsvolle und mutige Klimapolitik ermöglicht allen ein klimafreundliches Leben, indem sie Anreize schafft, bei denen sie am Ende nicht draufzahlen müssen, sondern sogar davon profitieren“, erklärt SPÖ-Parteivorsitzende und Spitzenkandidatin Pamela Rendi-Wagner.

Klimaschutz mit sozialer Handschrift

Denn PendlerInnen, die eine kleine Pauschale erhalten und mit öffentlichen Verkehrsmittel in die Arbeit fahren, sollen durch den SPÖ-Klimabonus auf die große PendlerInnenpauschale aufgestockt werden. So sollen möglichst alle PendlerInnen, die Bus und Bahn für ihren Arbeitsweg nützen könnten, zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel motiviert werden. Damit werden tausende Tonnen CO2-Ausstoß gespart und unsere Umwelt geschützt. Und das Beste: In Kombination mit unserem 1-2-3-Klimaticket – dem „Autoschlüssel der Zukunft“ – kann der Arbeitsweg künftig für viele PendlerInnen sogar gratis sein.  „Damit fördern wir den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel und leisten einen großen Beitrag zum Umweltschutz“, betont Rendi-Wagner.

PendlerInnenpauschale gerecht gestalten

Die PendlerInnenpauschale selbst soll umgestellt und gerechter gestaltet werden. Denn vom jetzigen Modell profitieren vor allem Besserverdiener. Das ist nicht gerecht! Wir wollen, dass die PendlerInnenpauschale von einem gestaffelten Steuerfreibetrag in einen kilometerabhängigen Absetzbetrag umgewandelt wird.

Ein Beispiel:

  • Für die Strecke von Wien nach Mödling erhält ein Manager mit einem Monatseinkommen von rund 8.000 Euro brutto, der täglich mit seinem SUV in die Arbeit fährt, eine Pauschale von 408 Euro.
  • Eine alleinerziehende Mutter, die monatlich 1.800 Euro brutto als Arbeitnehmerin verdient und mit dem Zug zum Arbeitsplatz fährt, bekommt derzeit nur magere 234 Euro.

Durch den SPÖ-Klimabonus und der Umgestaltung der PendlerInnenpauschale bekäme die alleinerziehende Arbeitnehmerin eine dreifach höhere Pauschale – also 700 Euro. Auch der Manager würde bei einem Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel natürlich profitieren und ebenfalls 700 Euro Pauschale erhalten. Das ist Klimaschutz mit sozialer Handschrift: Alle profitieren und die Umwelt am meisten.

Ausführliche Informationen zum SPÖ-Klimabonus gibt es in diesem Medienpapier.