Mehr Geld für 750.000 Pensionistinnen

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Frauen bekommen im Schnitt nur halb so viel Pension wie Männer. Wir wollen das ändern. Der Plan unserer Spitzenkandidatin Pamela Rendi-Wagner: 50 Euro Extra-Pension pro Monat und eine Kindergarten-Ausbauoffensive.

Im Juli ist uns mit der vollen Anrechnung der Karenzzeiten ein großer Erfolg gelungen, von dem vor allem Frauen profitieren. Bisherige Nachteile beim Urlaubsanspruch, bei der Kündigungsfrist oder beim Aufrücken im Gehaltsschema wurden damit beseitigt. Jetzt geht’s weiter!

  • 50 Euro extra für Pensionen

Hauptgrund für die Schieflage bei den Pensionen – Frauen erhalten im Schnitt nur halb so viel Pension wie Männer – ist die schlechtere Bezahlung von Frauen. Auch Karenzzeiten und Teilzeitarbeit wirken sich negativ auf die Pension aus. Als Ausgleich dafür werden derzeit pro Kind vier Jahre Kindererziehungszeiten mit einer Beitragsgrundlage von rund 1.600 Euro im Monat angerechnet. Dadurch hat jede Frau mit Kind um 110 Euro mehr Pension pro Monat. Die SPÖ will jetzt die Pension – vor allem von Frauen, die Kinder großgezogen haben – um 50 Euro pro Monat erhöhen:

  • verbesserte Anrechnung der Kindererziehungszeiten für Frauen und Männer (statt 110 Euro künftig 160 Euro pro Monat), das ergibt
  • 50 Euro brutto mehr jeden Monat.

Davon profitieren 750.000 Pensionistinnen.

Bei Menschen, die schon jetzt in Pension sind, soll diese Extra-Pension pauschal auf die Pension aufgeschlagen werden. Zukünftige PensionistInnen sollen von der Extra-Pension über eine erhöhte Berücksichtigung der Kindererziehungszeiten profitieren – die Beitragsgrundlage für Kindererziehung soll 2.400 Euro monatlich statt derzeit rund 1.600 Euro betragen.

  • Kinderbetreuung weiter konsequent ausbauen

Um niedrige Frauenpensionen und Altersarmut zu bekämpfen, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig. Wir fordern daher eine Kindergarten-Ausbauoffensive bis 2024. Ab dem ersten Lebensjahr soll es einen Rechtsanspruch auf ganztägige Gratis-Kinderbetreuung geben. Das bietet den Eltern – vor allem Müttern – echte Wahlfreiheit.