Gesundheit

Gastronomie endlich rauchfrei!

Nichtraucherschutz
Nichtraucherschutz Bild: ©adiruch na chiangmai - stock.adobe.com

Am 1. November tritt der NichtraucherInnenschutz in der Gastronomie in Kraft. Für unsere Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner ist das „ein guter und wichtiger Tag für die Gesundheit der ÖsterreicherInnen“. Denn das Rauchverbot schützt die Gesundheit von Gästen und Beschäftigten und trägt dazu bei, dass unsere Kinder und Jugendlichen rauchfrei aufwachsen können.

Es war längst überfällig, dass Österreich dem Beispiel vieler anderer EU-Länder folgt und endlich nicht mehr als „Aschenbecher Europas“ Schlusslicht beim NichtraucherInnenschutz ist. „Durch das Rauchverbot schützen wir die Gesundheit hunderttausender Menschen und verlängern ihre Leben“, sagt unsere Vorsitzende.

„Das Rauchverbot durchzusetzen war mir schon als Gesundheitsministerin, als Ärztin und auch als Mutter ein großes Herzensanliegen“, so Pamela Rendi-Wagner. Ab sofort werden Gäste, WirtInnen und die Beschäftigten in der Gastronomie endlich vor dem giftigen Qualm geschützt. Denn eine Kellnerin konnte sich bisher nicht aussuchen, ob sie acht Stunden in einem Raucherlokal steht oder nicht.

Rauchprävention für unsere Jugendlichen

Zudem ist das Rauchverbot ein wichtiger Beitrag zur Rauchprävention und zum Gesundheitsschutz unserer Jugendlichen. Jede Mutter, jeder Vater von Kindern wird keine Sekunde zögern, wenn man sie fragt, ob ihr Kind in einer rauchfreien Umgebung großwerden soll. Das Rauchverbot gibt allen Kindern und Jugendlichen die Chance auf ein gesünderes Aufwachsen.

Fast 14.000 Tote durchs Rauchen im Jahr

Die Notwendigkeit des Rauchverbots liegt auf der Hand: Fast 14.000 Menschen sterben in Österreich jedes Jahr an den Folgen des Rauchens, viele davon am Passivrauchen. Das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden oder an Krebs zu erkranken, steigt durch das Rauchen erheblich. Laut internationalen Studien reduziert eine rauchfreie Gastronomie Herzinfarkte um durchschnittlich 15 Prozent. Auch rund 30.000 Spitalsaufenthalte weniger im Jahr werden prognostiziert.