Schluss mit der Diskriminierung von LGBTIQ-Personen!

Bild: SPÖ-Parlamentsklub/Mandl

Wir nutzen den Pride-Monat Juni einmal mehr, um uns für die LGBTIQ-Community starkzumachen und fordern das Ende der Diskriminierung von LGBTIQ-Personen auch im Privatleben!

Österreich ist eines der letzten EU-Länder, in dem Lesben, Schwule und Bisexuelle ganz legal aus Lokalen oder Taxis geworfen werden können und in dem ihnen eine Wohnung oder auch nur eine Familienkarte verweigert werden kann. Die türkis-grüne Bundesregierung schiebt die Ausweitung des Diskriminierungsschutzes für LGBTIQ-Personen aber auf die lange Bank.

In der letzten Nationalratssitzung haben wir daher einen Antrag zum „Levelling Up“ eingebracht. Konkret soll jede Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung verboten werden. Ein solches Verbot gibt es heute schon in der Arbeitswelt, nicht aber im Privatleben. Im türkis-grünen Regierungsprogramm kommt dieses „Levelling Up“ gar nicht vor. Ein Beschluss unseres Antrags wäre noch im Pride-Monat Juni möglich!

Nicht mehr länger warten!

„Wir können und wollen nicht länger warten! Seit Jahren fordern wir eine Ausweitung des Gleichbehandlungsrechts“, sagen SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek und SoHo-Vorsitzender Mario Linder. Eine aktuelle AK-Studie zeigt, dass auch berufliche Benachteiligungen trotz arbeitsrechtlicher Bestimmungen in vielen Jobs immer noch traurige Realität sind.

Ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung haben zahlreiche SPÖ-Abgeordnete vor dem SPÖ-Parlamentsklub in Wien mit dem Hissen der Regenbogenfahne gesetzt. „Der Kampf geht weiter!“, so der stv. SPÖ-Klubchef Jörg Leichtfried.

Tipp: Mit der FENSTERLPARADE  am 13. Juni 2020 holt sich die LGBTIQ-Community mit all ihren Verbündeten die Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zurück.