KRAFTPAKET STEUERGERECHTIGKEIT

Für uns steht fest: Die Kosten der Corona-Krise dürfen nicht die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer alleine tragen. Breitere Schultern müssen auch schwerere Lasten tragen. Mit unserem KRAFTPAKET STEUERGERECHTIGKEIT haben wir unsere Forderungen für Steuergerechtigkeit festgehalten.

Jetzt geht es um Gerechtigkeit: Die ArbeitnehmerInnen in Österreich leisten bereits jetzt 80 Prozent der gesamten Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen. Den wahren LeistungsträgerInnen, den SupermarktmitarbeiterInnen, PflegerInnen oder Einsatz- und Rettungskräften, die mit ihrer harten Arbeit das Land am Laufen halten, dürfen jetzt nicht auch noch die Krisenkosten aufgebürdet werden. Kleine und mittlere Einkommen müssen steuerlich entlastet werden. Dafür braucht es Steuern für Online-Großkonzerne und gerechte Abgaben für Vermögen und Erbschaften in Millionenhöhe. So wollen wir dafür sorgen, dass nicht die Falschen für die Krise aufkommen müssen.

UNSER KRAFTPAKET STEUERGERECHTIGKEIT

In unserem KRAFTPAKET STEUERGERECHTIGKEIT zeigen wir, was es braucht: Neben dem Kampf gegen Steuerhinterziehung und Steuervermeidung auf europäischer Ebene und der Einführung einer Solidarabgabe für Online-Großkonzerne müssen endlich Finanztransaktionssteuern auf Finanzspekulationen durchgesetzt sowie Millionärsabgaben auf hohe Vermögen und Erbschaften eingeführt werden.

Steuerverantwortung stärken:

  • Solidarabgabe in Höhe von 10 Prozent des Umsatzes für Online-Konzerne (bis auf europäischer Ebene die Digitale Betriebsstätte/Gesamtkonzernbesteuerung umgesetzt ist).
  • Gesetzliches Verbot von Dividendenzahlungen und Managerboni für Unternehmen, die Staatshilfe beantragen.
  • Keine Staatshilfe für Firmen, die Geld in Steueroasen verstecken. Es darf kein Geld an Firmen fließen, die in der Vergangenheit Schlupflöcher ausgenutzt haben, um Geld am österreichischen Fiskus vorbeizuschieben.
  • EU-weite Mindestkörperschaftssteuer von 25 Prozent. Der Steuerwettlauf in der EU muss endlich ein Ende finden – es braucht eine Steueruntergrenze von 25 Prozent für Unternehmen.
  • Rücknahme der geplanten Senkung der Körperschaftssteuer. ÖVP und Grüne halten an der sinnlosen Senkung der Körperschaftssteuer fest. Das würde jährlich bis zu 2,5 Mrd. Euro kosten – dieses Steuergeschenk können wir uns nicht leisten. Betriebe sollten besser Investitionsbegünstigungen erhalten, um Jobs zu sichern und neue zu schaffen.
  • Millionärsabgabe auf hohe Vermögen und Erbschaften. Für Vermögen von über 1 Mio. Euro soll eine Vermögenssteuer in Höhe von 0,5 Prozent greifen, ab 10 Mio. Euro beträgt der Steuersatz 1 Prozent. Betroffen davon sind rund 2 Prozent der Haushalte in Österreich. Für Erbschaften über 1 Mio. Euro soll das progressive Erbschaftssteuermodell zur Anwendung gelangen. Alles, was unter 1 Mio. Euro vererbt wird, bleibt auch in Zukunft steuerfrei.
  • Deckelung der Gehälter bei Unternehmen im staatsnahen Bereich mit dem Gehalt des Bundeskanzlers
  • Verpflichtende Festlegung des Verhältnisses von Vorstandsbezug und Durchschnittsbezug per Aufsichtsratsbeschluss einmal jährlich für börsennotierte Unternehmen
  • Finanztransaktionssteuer auf Finanzspekulationen.

Alles Details zu unserem KRAFTPAKET ÖSTERREICH findest du hier!