Alle Bereiche ab dem 8. Februar zu öffnen ist der falsche Weg

Bild: © SPÖ-Parlamentsklub/ K. Prinz

Angesichts der weiterhin zu hohen Infektionszahlen warnt unsere Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner vor einer Öffnung aller Bereiche ab dem 8. Februar. Der Präsenzunterricht an den Schulen soll jedoch unter strengen Sicherheitsmaßnahmen wieder eingeführt werden.

Die aktuelle 7-Tages-Inzidenz von über 100 ist noch immer doppelt so hoch wie sie sein sollte. Deswegen mahnt unsere Parteivorsitzende, Klubobfrau Pamela Rendi-Wagner zur Vorsicht, was die Öffnung aller Bereiche ab dem 8. Februar betrifft. Stattdessen soll am Ziel festgehalten werden, in Richtung einer 7-Tages-Inzidenz von 50 zu kommen bzw. deutlich unter 1.000 Neuinfektionen pro Tag.

Warnung vor vollständiger Öffnung

„Angesichts der nach wie vor zu hohen Infektionszahlen und der unklaren Situation, was die Ausbreitung der Mutationen betrifft, ist aus meiner Sicht eine vollständige Öffnung aller Bereiche ab dem 8. Februar der falsche Weg“, stellt unsere Vorsitzende klar. Denn der aktuelle Lockdown wirkt. Öffnet die Regierung jetzt alle Bereiche, riskiert sie einen deutlichen Anstieg der Neuinfektionen und alle bisherigen Anstrengungen wären umsonst gewesen. Stattdessen soll der Lockdown genützt werden, um beim Impfen Tempo zu machen und die Testprogramme für Betriebe, Schulen und die Wohnzimmer flächendeckend auszurollen.

„Wenn uns es uns gelingt, dieses Ziel zu erreichen und gleichzeitig breiter und schneller zu impfen sowie mehr zu testen, dann können wir sicher und ohne Lockdown durch die nächsten Monate kommen, bis wir eine breitere Durchimpfung erreichen“, so unsere Vorsitzende.

Präsenzunterricht wieder einführen

Bei den Schulen und Kindergärten muss endlich Klarheit geschaffen werden. „Aufgrund der starken psychischen Belastung der Kinder soll der Präsenzunterricht unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen wieder eingeführt werden“, sagt Rendi-Wagner. Dazu gehören die bereits beschlossenen Test-Screenings von Personal und SchülerInnen. Denn 80 Prozent der SchülerInnen gehen ohnehin zur Betreuung in die Schule, werden aber nicht unterrichtet. Zudem hat der Lockdown auch schwere gesundheitliche Folgen für die Kinder, die psychischen Erkrankungen häufen sich.

„Die Zeit des Lockdowns darf keine Zeit sein, in der sich die Regierung zurücklehnt. Jeder Tag muss genützt werden, um beim Testen und Impfen voranzukommen, weil es uns eine Perspektive einer baldigen, kontrollierten Öffnung ermöglicht.“